Stadt Rosenthal kauft Grundstück für Schützenverein in Roda

Helmut Lind

Rosenthal. Freude bei den 109 Mitgliedern und den aktiven Schützen des Schützenvereins Roda mit Vorsitzendem Helmut Lind: Sie können ihren Sport auch in Zukunft auf einem unbebauten Bauplatz in unmittelbarer Nähe des Schützenhauses ausüben - und dort auch ihr jährliches Königsschießen austragen.

In ihrer Versammlung am Montag wurde von den Rosenthaler Parlamentariern beschlossen, das Grundstück anzukaufen und weiter dem Schützenverein Roda zur Verfügung zu stellen. Der Kaufpreis beträgt 5560 Euro.

Der Besitzer hatte das Grundstück ursprünglich gekauft und dem Schützenverein zur Verfügung gestellt, berichtete Bürgermeister Hans Waßmuth. Nun habe der Eigentümer den Bauplatz der Stadt Rosenthal zum Kauf angeboten, mit der Bitte, dass die Stadt dem Verein das Grundstück im Zuge seiner Vereinsförderung weiterhin zur Verfügung stellt.

Anfang Juli habe bereits eine Ortsbesichtigung stattgefunden, Anfang September eine weitere Beratung im Magistrat. Dabei habe sich der Magistrat für den Ankauf des Grundstücks und die Überlassung an den Schützenverein ausgesprochen. „Es ist lediglich ein Anlagentausch“, sagte Waßmuth. „Das Grundstück geht zum Kaufpreis in das Anlagevermögen der Stadt über, so dass wir keinerlei Ergebnisberichtigung haben.“ Der Ankauf sei somit ergebnisneutral - „und irgendwann hat die Stadt dort einmal einen Bauplatz.“

Das sahen auch die Stadtverordneten so - allerdings müsse der Schützenverein Roda auch für die Betriebssicherheit verantwortlich sein. „Beim Schießen kann viel passieren. Die Haftungsrisiken müssen für die Stadt ausgeschlossen sein“, merkte Stadtverordneter Klaus Schleiter (CDU) an. Auch die Pflege des Grundstücks durch den Schützenverein müsse vertraglich geregelt werden.

Der Ankauf des Grundstücks und die Überlassung an den Schützenverein wurde von bei einer Gegenstimme beschlossen. (mjx)

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