Wasser musste in Wald transportiert werden

Waldbrand bei Roda: 50 Wehrleute im Einsatz

Waldbrand bei Roda: 50 Feuerwehrleute aus verschiedenen Orten gelang es, das Feuer in dem trockenen Wald zu löschen. Foto: Feuerwehr Roda

Roda – Bei einem Waldbrand im Burgwald in der Nähe von Roda haben am Freitagnachmittag rund 3000 Quadratmeter Wald gebrannt. Wie die Rodaer Feuerwehr am Samstag mitteilte, waren mehrere umliegende Feuerwehren im Einsatz.

Da sich der Brand in zwei Kilometer Entfernung zur Ortslage befand, musste das Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht werden.

Die zunächst vor Ort eingetroffenen Kräfte aus Roda und Rosenthal fanden einen fortentwickelten Brand eines Fichtenjungbestandes an einem Hang in rund 150 Meter Entfernung zum nächsten Weg vor. Sofort wurde ein Löschangriff vorgetragen, um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Rauchentwicklung war dabei so stark, dass zunächst nicht ohne Atemschutzgeräte gelöscht werden konnte, informiert die Rodaer Wehr.

Aufgrund der Größe der Brandfläche und der fehlenden Wasserversorgung im Wald wurden weitere Kräfte nachgefordert. So wurden die Feuerwehren Frankenberg, Gemünden, Dörnholzhausen sowie aus dem Nachbarlandkreis die Feuerwehren Wetter und Münchhausen mit Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert.

Mit den dann insgesamt sechs Tanklöschfahrzeugen und weiteren wasserführenden Fahrzeugen wurde über einen Pendelverkehr Löschwasser aus dem Hydrantennetz in Roda zur Einsatzstelle transportiert.

Das Wasser wurde dann in zwei jeweils 5000 Liter fassende Faltbehälter gepuffert, sodass immer ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Das Feuer wurde mit mehreren Strahlrohren unter Kontrolle gebracht. Aufwendige Nachlöscharbeiten unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras waren erforderlich. Immer wieder wurden Glutnester im trockenen Waldboden entdeckt, mittels Schippen und Hacken freigelegt und anschließend abgelöscht.

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, der zuständige Förster und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer. Die Feuerwehren Roda und Rosenthal kontrollierten weiterhin die Brandstelle und führten Nachlöscharbeiten durch. Nach rund sechs Stunden war der Einsatz dann beendet, schildert die Rodaer Wehr.

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