„Ein Mensch mit Strahlkraft“

Deutsches Rotes Kreuz Frankenberg verabschiedete Kreisaltenbetreuerin Elfriede Ramb

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Zeit für Hobbies: Elfriede Ramb kann sich jetzt mehr ihren Blumen und ihrem Garten widmen. Foto: SUSANNA BATTEFELD

Sie war über drei Jahrzehnte „das Gesicht der Seniorenarbeit“ im Frankenberger Land, wie DRK-Kreisvorsitzender Karl-Friedrich Frese es formulierte. Jetzt ist die langjährige Altenbetreuerin des Frankenberger DRK, Elfriede Ramb, aus ihrem Amt verabschiedet worden.

Als „äußeres Zeichen der Wertschätzung“ überreichte DRK-Geschäftsführer Christian Peter der 80-Jährigen die Verdienstmedaille des DRK-Kreisverbandes.

Peter zollte Ramb Dank und Anerkennung: „Sie sind ein Paradebeispiel dafür, wie Haupt – und Ehrenamt Hand in Hand gehen kann.“

Elfriede Ramb hatte sich von 1988 bis 2003 hauptberuflich um die Seniorenarbeit beim DRK gekümmert und danach die Aufgabe ehrenamtlich – „quasi in Vollzeit“ wie Peter anmerkte – weitergeführt. Sie habe in jeder Hinsicht mit Herzblut, Engagement und sehr erfolgreich gearbeitet, lobte der Geschäftsführer. Unter anderem habe sie Tausenden von Senioren auch aus kleinen Orten die Möglichkeit gegeben, mit den DRK-Seniorenreisen innerhalb Deutschlands und auch in der „weiten Welt“, über den Tellerrand zu schauen.

„Ich bin stolz darauf, Sie in unseren Reihen gehabt zu haben“, betonte DRK-Kreisvorsitzender Frese, der zugleich Erster Kreisbeigeordneter ist. „Sie waren eine Anwältin der älteren Generation und haben den Senioren eine Stimme gegeben.“ Frese würdigte Rambs „engagiertes Wirken für die Zivilgesellschaft“ und bezeichnete sie als „einen Menschen mit Strahlkraft“. Er wünsche sich, dass Elfriede Ramb in ihrem „nächsten, aktiven Lebensabschnitt“ vielleicht auch das DRK weiter aktiv begleite.

Nicht nur die Gesellschaft werde sich ändern nach Corona. Auch die Seniorenarbeit werde anders werden, sagte Frese. Die „neuen Alten“ erwarteten neue Angebote vom DRK. „Das ist ein großes Rad, das du da drehen musst“, sagte Frese zu seiner Frau Regine Frese, die Rambs Nachfolge angetreten hat.

Christian Peter dankte Elfriede Ramb für den nahtlosen „Generationenübergang“. „Sie haben frühzeitig die Zusammenarbeit mit Frau Frese gesucht und ihr das Rüstzeug gegeben.“ Regine Frese bedankte sich auch im Namen des Basarteams Spinnstube für „viele schöne Stunden.“ „Ganz besonders liegt uns am Herzen, dass Sie weiterhin zu uns kommen“, sagte sie zur Vorgängerin.

Das Büro der Seniorenbetreuung ist innerhalb des DRK-Gebäudes in der Auestraße umgezogen. Es liegt nun eine Etage tiefer und ist so leichter zu erreichen. Regine Frese wies gegenüber der HNA auf die vom DRK angebotenen Gymnastikprogramme hin. Die Leiterinnen bereiteten sich auf die Zeit nach Corona vor und haben auch dafür neues Übungsmaterial angeschafft.

Kontakt: Die Seniorenbetreuerin Regine Frese ist im DRK-Kreisverband in der Auestraße 25 in Frankenberg unter Tel. 0 64 51/72 27 49 oder 01 71/19 42 596 sowie unter seniorenarbeit@drk-frankenberg.de zu erreichen.

ZUR PERSON

Elfriede Ramb wurde am 7. Februar 1940 in Ernsthausen geboren und wohnt in Frankenberg. Sie hat seit 1988 als Leiterin für Seniorenarbeit beim DRK Kreisverband Frankenberg gearbeitet. Nach ihrem Eintritt in die Rente 2003 war sie dort ehrenamtlich tätig. Neben ihrer Tätigkeit beim DRK hat sich die 80-Jährige unter anderem beim Leserbeirat der HNA engagiert, ist stellvertretende Vorsitzende im Seniorenbeirat Frankenberg, Mitglied im Seniorenbeirat in Burgwald und im Landesseniorenbeirat. Ramb ist verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder. bs

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