Scheune in Wrexen brannte: Feuer bedrohte 250 Kühe

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Brand: 20 Rundballen sind in einem Stall in Wrexen aus bisher ungeklärter Ursache in Flammen aufgegangen. 

Wrexen. 250 Kühen drohte bei einem Brand auf einem Wrexer Aussiedlerhof der Tod in den Flammen. Die Tiere konnten gerettet, das Feuer nach einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden.

Die Brandstelle liegt in der Verlängerung der Ramser Straße, ganz in der Nähe der Bundesstraße 252: Dort war am Samstag gegen 15 Uhr ein Teil des Strohlagers in Brand geraten. Etwa 20 Rundballen, die unter einer Überdachung lagerten, hatten aus noch ungeklärten Gründen Feuer gefangen. Nach Informationen der Feuerwehr griffen die Flammen auf das Dach und damit auch auf den angrenzenden Stall über. Im Stall standen etwa 250 Tiere.

Die Feuerwehren aus Wrexen, Rhoden, Scherfede, Rimbeck und Warburg waren unter der Leitung von Florian Kistner, Wehrführer in Rhoden, mit insgesamt 70 Freiwilligen im Einsatz. Sie bekämpften den Brand, retteten aber auch etwa 180 Rinder auf dem Stall - die Tiere wurde auf eine angrenzende Weide getrieben. Für die übrigen 70 Rinder bestand aber keine unmittelbare Gefahr mehr, da die Wehren die Stallungen mit Hochdrucklüftern wieder rauchfrei machten.

Einsatzkräfte des DRK kamen zur Einsatzstelle, um die Feuerwehrleute bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneefall mit heißen Getränken zu versorgen. Außerdem war eine RTW-Besatzung zur Brandstellenabsicherung vor Ort. Verletzt wurde aber niemand.

Angaben über die Brandursache und die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Im August hatte es bereits dort gebrannt - damals war ein Brandstifter am Werk, der festgenommen wurde.

112-Magazin

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