Arbeitsfähigkeit erhalten

Mitarbeiter der Stadt Diemelstadt nehmen Corona-Schnelltests bei Kollegen vor

Corona-Schnelltests für und durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Auf dem
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Corona-Schnelltests für und durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Auf dem

Corona-Schnelltests bietet die Stadt Diemelstadt für ihre Mitarbeiter durch eigens angelernte Kollegen an, eingeschlossen ist auch Bürgermeister Elmar Schröder.

Diemelstadt Rhoden – Der Rathauschef betont, dass die ausschließlich für Mitarbeiter vorgesehenen Test freiwillig sind. Sie sollen dazu beitragen sollen, die Arbeitsfähigkeit in der insgesamt 70 Mitarbeitende zählenden Stadtverwaltung zu sichern.

Durch Betriebsarzt angelernt

Unter der Anleitung von Betriebsarzt Dr. Rouven Koll haben sich acht Kollegen des städtischen Corona-Krisenstabs ausbilden lassen und die Abläufe per Video dokumentiert, sodass sich alle Mitarbeiter über den Ablauf informieren können. Die Stadt hat 100 Schnelltests und die Schutzausrüstungen gekauft.

Bei Bedarf, also bei Symptomen oder Kontakten zu (möglicherweise) Corona-Infizierten wird in den Räumen der Bücherei der Covid 19-Antikörper-Schnelltest vorgenommen. Nach 30 Minuten steht der Befund fest, der freilich nicht mit dem Resultat eines Labortest verglichen werden kann.

„Alle wollen arbeiten“

Bürgermeister Schröder: „Nach 30 Minuten wissen wir, ob die Person in angeordnete Quarantäne geschickt wird oder nicht. Geht jemand in angeordnete Quarantäne, erledigt er die Tätigkeiten meistens im Homeoffice, sodass die Arbeitszeit nicht verloren geht.“

Die Stadtverwaltung sei seit Beginn der Corona-Pandemie in der Verwaltung, den Kindergärten und auf Bauhof handlungsfähige gewesen, sagt der Bürgermeister: „Ich bin stolz, dass alle arbeiten wollen.“

Besprechungen online

Das Rathaus darf von Außenstehenden nicht betreten werden, Bürgerservice wird im Gemeinschaftshaus angeboten, das mit Lüftungsverbesserer und Trennwänden ausgestaltet wurde, Besprechungen erfolgen über Zoom/Webex, zudem wird der Mehrzweckraum der Stadthalle unter entsprechenden Hygiene-Maßnahmen für Gespräche genutzt.

Wöchentlich tagt online ein städtischer Corona-Krisenstab, der aus Fachabteilungsleitern sowie Mitarbeitenden der Kindergärten und des Bauhofs sowie Angehörigen des Personalrats gebildet wurde. Zur Information wird auch die Dorf-App Crossiety genutzt.

30 Mitarbeiter für Impfzenrum

30 Mitarbeiter wurden gemeldet für den Einsatz in dem Kreisimpfzentrum in Korbach, diese werden vor ihrem Einsatz geimpft, die Bereitschaft dazu wurde bereits abgefragt.

Die letzte Maßnahme orientiert sich an dem jüngsten Beschluss der Bundeskanzlerin und der Runde der Ministerpräsident(innen), den Betrieb der Kindergärten bis voraussichtlich zum 31. Januar auf ein Minimum zu reduzieren. Hier wird der Bedarf einer Notbetreuung in Wrexen und Rhoden angeboten.

Alle müssen mitspielen

Voraussetzung ist, dass die Kinder und ihr persönliches Umfeld gesund sind, sie sich in keinem Risikobetrieb aufgehalten haben und sich an die Hygieneregeln halten. (Von Armin Haß)

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