Schulamt richtete 15 Intensivklassen für Flüchtlingskinder ein

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Internationale Schülerschaft: Flüchtlinge werden in der Ortenbergschule in Frankenberg in einer Intensivklasse unterrichtet. Hier einige Schüler zwischen 13 und 17 Jahren aus Syrien, Afghanistan und dem westafrikanischen Guinea sowie Schulleiterin Cornelia Schönbrodt (links) , die Lehrerinnen Marianne Pelich (2. von links) und Nina Hofmann (hinten rechts) und die Schulsprecher Paulus Engel (links) und Saskia Nemete (rechts).

Waldeck-Frankenberg. Die Schulen in Waldeck-Frankenberg und im Schwalm-Eder-Kreis, dem Schulamtsbezirk Fritzlar, bieten verschiedene Formen von Förderunterricht für Flüchtlinge an.

Die Beschulung von Kindern und Jugendlichen, die als Zuwanderer oder Flüchtlinge kommen, stellt für die Schulen und Schulverwaltung eine große Herausforderung dar. Diese Aussage von Hessens Kultusminister Dr. Alexander Lorz trifft auch für das Staatliche Schulamt Fritzlar zu, das für die Landkreise Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder zuständig ist.

Im Schulamtsbezirk werden derzeit in 15 Intensivklassen, bei denen der Deutschunterricht im Mittelpunkt steht, zirka 227 Schüler unterrichtet, davon im Schwalm-Eder-Kreis 145 und im Landkreis Waldeck-Frankenberg 82 Schüler. Die Zahlen können sich täglich ändern, teilte die dafür zuständige Dezernentin Marion Temme auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Weitere rund 500 Schüler nicht-deutscher Herkunftssprache werden in Intensivkursen und Deutsch-Förderstunden in den Schulen der Flächenkreise Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg gefördert. Die Deutsch-Förderung in den Kindergärten erreicht zirka 400 weitere Kinder in beiden Landkreisen, so die Auskunft.

Im Schulamt Fritzlar wurde zudem ein Aufnahme- und Beratungszentrum eingerichtet. Es berät laut Marion Temme die allgemein bildenden Schulen in Fragen rund um die Beschulung der Schüler nicht-deutscher Herkunftssprache - von der Sprachstandsfeststellung über Informationen zu Lehrmaterialien bis hin zu Fortbildungsveranstaltungen für die Lehrkräfte.

An Beruflichen Schulen ergänzt das Programm InteA (Integration und Abschluss) die Angebote für schulpflichtige Schüler (von 6 bis 16) an den allgemeinbildenden Schulen. An der Berufsschule in Fritzlar sind zwei dieser Klassen eingerichtet und zwei weitere genehmigt, für die Berufsschulen Schwalmstadt und Korbach sind ebenfalls InteA-Klassen genehmigt, teilt das Schulamt mit.

Ob das schulische Angebot für Kinder reicht und wie in der Grund-, Haupt- und Realschule Ortenberg in Frankenberg die Integration der Flüchtlingskinder funktioniert, das lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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