Sekundarstufe an der Schlossbergschule Rhoden soll unverändert erhalten bleiben

Schule wird nicht angetastet

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Die Schlossbergschule hat für rund eine Million Euro ihre Sporthalle renoviert bekommen. 70.000 Euro investierte der Landkreis in die Modernisierung der Schulküche. Deshalb passten die Gerüchte um die Schließung der Sekundarstufe an der Schlossbergschule überhaupt nicht ins Bild. Unser Bild entstand im April und zeigt die Schülerinnen Emily Kehl, Marlene de Eira, Rabea Friederike Kleine und Marie Götte mit ihren Lehrerinnen Carolin Wilke, Sarah Gross und Schulleiterin Sigrid Scholtissek. Im Hintergrund: Sabine Seibt und Udo Weitekämper vom Eigenbetrieb Gebäudemanagement und der Ersten Kreisbeigeordneten Jens Deutschendorf.

Diemelstadt-Rhoden. Die Sekundarstufe an der Schlossbergschule Rhoden wird nicht geschlossen. Das stellen die schulpolitischen Sprecher der SPD-CDU-Koalition im Kreistag, Claudia Ravensburg und Günter Schmitt, klar.

Damit treten Sie Gerüchten entgegen, die in den vergangenen Tagen nach dem Besuch der Schulrätin Ruth Pfannstiel in Rhoden kursierten. Richtig sei, dass der Schulentwicklungsplan für Waldeck Frankenberg im kommenden Jahr fortgeschrieben werden müsse.

Im Zuge dessen würden von Fachdienst Schule der Kreisverwaltung und vom Staatlichen Schulamt zahlreiche Vorgespräche geführt. „Für uns hat die Erhaltung der dezentralen Schulstandorte im ländlichen Raum die höchste Priorität“, betont Günter Schmitt (SPD).

Die Schlossbergschule sei in den vergangenen Jahren saniert worden, so dass die Schüler dort beste Lernbedingungen vorfänden, ergänzt Claudia Ravensburg (CDU): „Wir begrüßen deshalb, dass der Schuldezernent des Landkreises Jens Deutschendorf in einem Schreiben an den Bürgermeister Elmar Schröder und den Magistrat sowie an die Schulleitung erklärt hat, dass die Gerüchten gegenstandslos sind, und es keine Pläne zur Schließung der Schule gibt.“

Armin Schwarz MdL (CDU), der mit seiner Kollegin Claudia Ravensburg an einem Gespräch mit Schulleiterin, Elternbeirat und Bürgermeister Schröder teilgenommen hat, betont: „Diemelstadt unternimmt große Anstrengungen, um dem demographischen Wandel entgegenzutreten. Die steigenden Geburtenraten wirken sich positiv auf die Schülerzahlen an der Schlossbergschule aus. Es gibt keinerlei Diskussion in der großen Koalition im Landkreis über die Schule oder die Sekundarstufe an der Schlossbergschule.“

Die Schulgemeinde brauche Ruhe und Planungssicherheit und könne ihre vorzügliche Arbeit selbstverständlich so fortsetzen, stellen Schmitt, Ravensburg und Schwarz abschließend fest.

Hinter den Kulissen hatte sich Diemelstadts Bürgermeister Elmar Schröder nachdrücklich dafür eingesetzt, dass nach dem Besuch der Schulrätin Klarheit in dieser Sache geschaffen wurde. (r/es)

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