Projekts des Botanischen Gartens

Schutz für die seltene Arnika: 1,3 Millionen Euro für Forschungsprojekt

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Wird untersucht: Arnika aus dem Alpinum des Neuen Botanischen Gartens auf den Marburger Lahnbergen. Ein Forschungsvorhaben soll die Populationen nachhaltig sichern.

Marburg. Die seltene Arnika steht im Mittelpunkt eines neuen Projekts des Botanischen Gartens in Marburg. Die vor allem in den Bergen vorkommende Arzneipflanze findet sich im Alpinum des Gartens. In Europa ist die „Arnica montana“ allerdings dramatisch zurückgegangen.

Deshalb arbeitet der Botanische Garten gemeinsam mit dem Fachbereich Biologie der Philipps-Universität und der Hochschule Geisenheim an einem Konzept, um die Populationen der Arnika nachhaltig zu sichern.

Das Forschungsvorhaben wird vom Bundesumweltministerium und vom Bundesforschungsministerium mit insgesamt mehr als 1,3 Millionen Euro über sechs Jahre gefördert.

Bislang fehlten belastbare Informationen über die Ursachen für den Rückgang der Arnika-Bestände, berichtet Projektkoordinator Andreas Titze, Direktor des Botanischen Gartens der Universität.

Geplant sind nun ökologische und genetische Untersuchungen. Zudem sollen geeignete Samenspenderpflanzen ausgewählt werden, um Erhaltungskulturen der extrem gefährdeten Tieflandbestände der Arnika in Hessen anzulegen. Im Neuen Botanischen Garten Marburgs entsteht demnächst eine Ausstellung zum Projekt. (zgc)

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