Ein Schwerverletzter bei Unfall auf Landesstraße

Unfallstelle: Zwischen Sachsenberg und Schreufa krachten am Donnerstag zwei Autos zusammen. Foto 112-magazin.de

Sachsenberg/Schreufa. Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 16.45 Uhr zwischen Sachsenberg und Schreufa sind zwei Autos zusammengestoßen, ein junger Mann wurde dabei schwer verletzt.

Er wurde von Feuerwehrleute und Rettungskräften befreit und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Siegen geflogen.

Aktualisiert um 19.21 Uhr

Laut Polizei war ein 28-jähriger Autofahrer aus einem Lichtenfelser Stadtteil auf der L 3076 aus Richtung Schreufa kommend in Richtung Sachsenberg unterwegs. Ausgangs einer Rechtskurve geriet er mit seinem älteren Mitsubishi vermutlich durch nicht angepasste Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn. Der junge Mann steuerte gegen, geriet dabei aber nach rechts auf die Bankette und verlor vollständig die Gewalt über sein Auto. Das Fahrzeug schleuderte erneut nach links auf die Gegenspur, wo der Mitsubishi mit dem entgegenkommenden Alfa Romeo einer 47-Jährigen aus Marburg zusammen stieß. Der Alfa blieb auf der Straße stehen, der andere Wagen kam erst im Graben zum Stillstand. Beide Autos wurden vollständig zerstört.

Während die 47-Jährige mit leichten Verletzungen davonkam und ihr Auto selbst verlassen konnte, zog sich der 28-Jährige schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte und Feuerwehrleute befreiten den Schwerverletzten gemeinsam aus dem Fahrzeug. Mit dem angeforderten Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25, der auf einem Feldweg in der Nähe der Unfallstelle landete, wurde der 28-Jährige in eine Klinik nach Siegen geflogen. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Frankenberger Polizei offenbar nicht.

Die Straße zwischen Sachsenberg und Schreufa war zeitweise voll gesperrt, inzwischen ist die Strecke aber wieder frei. Im Einsatz waren neben Polizei, Notarzt, Rettungsdienst, Luftrettern und "Helfern vor Ort" auch die Feuerwehren aus Sachsenberg, Goddelsheim, Rhadern und Frankenberg - letztere brauchten aber nicht mehr einzugreifen. Der Gesamtschaden summiert sich den Angaben zufolge auf 23.000 Euro.

www.112-magazin.de

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