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Seniorenheim „Schwester-Lisa-Bergmann-Haus“ in Adorf offiziell eröffnet

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Von: Marianne Dämmer

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Eröffnung des Lisa-Bergmann-Hauses in Adorf: (von links) Probst Dr. Volker Mantey, Nachbarin Margrit Merhof, DIAKO-Geschäftsführer Stefan Kiefer, Architektin Ivonne Steinbach, Künstlerin Christine Hartmann, Ulrike Goldmann von der Diakonie Hessen, Einrichtungsleiterin Gabi Walther, Rolf Kaufmann als Vorsitzender des WDS-Kuratoriums, Erster Beigeordneter Reinhold Kalhöfer-Köchling und der DIAKO-Sprecher, Pfarrer Oswald Beuthert.
Eröffnung des Schwester-Lisa-Bergmann-Hauses in Adorf: (von links) Probst Dr. Volker Mantey, Nachbarin Margrit Merhof, DIAKO-Geschäftsführer Stefan Kiefer, Architektin Ivonne Steinbach, Künstlerin Christine Hartmann, Ulrike Goldmann von der Diakonie Hessen, Einrichtungsleiterin Gabi Walther, Rolf Kaufmann als Vorsitzender des WDS-Kuratoriums, Erster Beigeordneter Reinhold Kalhöfer-Köchling und der DIAKO-Sprecher, Pfarrer Oswald Beuthert. Foto: Marianne Dämmer © Marianne Dämmer

Das neue Seniorenheim in Adorf ist am Donnerstagnachmittag feierlich seiner Bestimmung übergeben worden.

Diemelsee-Adorf – Mit einem Gottesdienst, Grußworten, Besichtigung und Kaffeetrinken haben Vertreter der Diakonie Hessen, der Gemeinde Diemelsee, der DIAKO Waldeck-Frankenberg, des Waldeckschen Diakonissenhauses Sophienheim (WDS), des Krankenhauses Bad Arolsen, des DRK-Ortsvereins und der an Planung und Bau beteiligten Unternehmen sowie Bewohner, Mitarbeiter und Nachbarn die Eröffnung gefeiert.

Das Altenpflegeheim in Adorf verfügt über 48 Einzelzimmer auf zwei Etagen, auf jeder Etage sind zudem 120 Quadratmeter große Räume, die als Treffpunkt und Esszimmer sowie für Gottesdienste genutzt werden.

Lob: Bauzeit und Finanzen pzunktgenau eingehalten

„Das erste Gespräch mit der Gemeinde über den Bau eines Altenheims fand 2015 statt“, erinnerte der Sprecher der DIAKO-Geschäftsführung, Pfarrer Oswald Beuth-ert, in seiner Begrüßung an die schwierige Standortsuche in Adorf. Rolf Kaufmann lobte als Vorsitzender des WDS-Kuratoriums und im Namen des DIAKO-Aufsichtsrates, dass das Haus planmäßig in Betreib gehen konnte. Er hob zudem hervor, dass auch das Budget in Höhe von 7,9 Millionen Euro brutto punktgenau eingehalten worden sei.

Das gehe zurück auf einen hohen Effizienzschlüssel in der Planung bis ins kleinste Detail sowie auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal im Hause und engagierten Firmen, dankte er allen an Planung und Bau Beteiligten. Mit dem energetisch ausgeklügelten Gebäude sei die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft gesichert, außerdem könne eine weitere Etage aufgestockt werden. Ein Wohlfühlort sei geschaffen worden.

„Mit Wissen und Herzblut eingebracht“

Glückwünsche sprach Ulrike Goldmann von der Diakonie Hessen aus, den Dank aller am Bau beteiligten Firmen überbrachte Architektin Ivonne Steinbach, ein Grußwort sprach auch die Künstlerin, die das Altarbild geschaffen hat für den mobilen Altar, den Peter Einax (Gembeck) gebaut hat.

Auch DIAKO-Geschäftsführer Stefan Kiefer dankte allen, die sich „mit Wissen und Herzblut“ in die Realisierung des Hauses eingebacht hätten – mit dem Auftrag im Blick, gute Lebensbedingungen für alle zu schaffen.

„Ein glücklicher Tag für unsere Gemeinde“

Erster Beigeordneter Reinhold Kalhöfer-Köchling betonte: „Heute ist ein glücklicher Tag für unsere Gemeinde.“ Menschen, die sich für ein Pflegeheim entscheiden, könnten nun in ihrer vertrauten Wohngemeinde bleiben. Sein ausdrücklicher Dank galt auch der Familie Helmut Klöser, die mit ihrer Entscheidung, ihren Betriebshof an die Gemeinde zu veräußern, nach langer Standortsuche den Weg zur Errichtung der Senioreneinrichtung geebnet habe.

Probst Dr. Volker Mantey sagte in seiner Predigt, es sei ein Haus geschaffen worden „für Menschen, die Rückblick halten können auf das, was ihr Leben ausgemacht hat“. Dabei mahnte er, niemals zu schnell zu urteilen über Gelingen und Misslingen, denn zu sehen sei zunächst immer nur ein kleiner Ausschnitt – Gott schenke das ganze Bild. (Von Marianne Dämmer)

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