Stahlträger am Glockenstuhl

Schwierigste Phase beim Gerüstbau rund um den Turm der Frankenberger Liebfrauenkirche

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Stahlträger schwebten zum Turm: Um ein Gerüst im oberen Teil des Turms der Liebfrauenkirche aufsetzen zu können, ohne dabei das Kirchendach zu berühren oder zu belasten, musste in dieser Woche eine auskragende Stahlkonstruktion gebaut werden.

Frankenberg. Für den Fahrer des Automobilkrans am Boden war Zentimeterarbeit angesagt: Langsam schwebten in dieser Woche die 1,7 Tonnen schweren Stahlträger am Turm der Frankenberger Liebfrauenkirche empor, ehe sie auf dem Gerüst und einer zuvor quer durch den Glockenstuhl gezogenen und aus den Schalllöchern herausragenden Stahlstütze aufgelegt wurden.

Auf dieser so geschaffenen Plattform kann nun der oberste, noch ausstehende Teil des Turmgerüsts aufgesetzt werden, ohne das Kirchenschiff mit Dach oder Dachstuhl zu belasten oder auch nur zu berühren. Es wird bis zu den Spitzen der seitlichen Türmchen reichen, wo die verschieferte Turmspitze beginnt.

Der bereits vor fünf Wochen begonnene Gerüstbau am Kirchturm der Liebfrauenkirche, den die evangelische Kirchengemeinde Frankenberg in diesem Sommer für rund 510 000 Euro sanieren will (HNA berichtete), geriet in dieser Woche in seine schwierigste Phase.

Auch für die Spezialisten der Thüringer Forma BSB Bau- und Spezialgerüstbau GmbH, die bereits große historische Bauten wie das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig oder das Niederwalddenkmal in Rüdesheim mit Arbeitsgerüsten ausgestattet haben, ist ein Kirchturm immer eine besondere Aufgabe, die eng mit Statikern abgestimmt werden muss.

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Von Karl-Hermann Völker

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