Ursache geklärt

Segelboot sinkt im Edersee - mehr als 50 Feuerwehr-Leute im Einsatz

Am Edersee ist ein Segelboot an der Steganlage gesunken
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Am Edersee ist ein Segelboot an der Steganlage gesunken.

Im Edersee ist ein Segelboot gesunken - mehr als 50 Feuerwehr-Leute waren im Einsatz.

+++ Aktualisiert am 19. Juni um 15.50 Uhr +++ Wie die Wasserschutzpolizei am Freitag berichtete, sei das Boot am Donnerstag gegen 16.45 Uhr an der Steganlage im Fürstental gesunken. Zuvor sei offenbar durch ein Leck Wasser in das Boot eingedrungen. Ursache sei vermutlich ein technischer Defekt an dem stillgelegten Verbrennungsmotor gewesen.

Obwohl sie Saugpumpen einsetzten, konnten die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr das Sinken des Bootes am Donnerstag nicht verhindern. Neben dem Boot entstanden auch Schäden an der Steganlage. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch geringe Restmengen ÖL/Kraftstoff an Bord befinden, wurde eine etwa 110 Meter lange Ölsperre im Bereich der Steganlage ausgelegt. Die Bergung des Bootes war am Donnerstag noch nicht möglich. Das geschah erst am Freitag.

Laut Wasserschutzpolizei wurde das vier Tonnen schwere und neun Meter lange Boot am Freitagvormittag geborgen. Zwei Taucher brachten drei Taucherhebesäcke an. Nach dem Aufblasen richtete sich das Boot etwas auf, anschließend wurde es von dem Arbeitsschiff des WSA mit dem Kran angehoben. Bei der Bergung seien keine Betriebsstoffe ausgetreten.

Am Donnerstag waren 52 Feuerwehrleute aus den Feuerwehren Waldeck und Vöhl im Einsatz., ebenso die DLRG mit drei Booten. Die Absicherung hatte ein Team der Promedica Rettungswache aus Sachsenhausen übernommen. Zwei Beamte der Wasserschutzpolizei Kassel nahmen vor Ort den Schaden auf und verständigten den Besitzer des Bootes. Sichtlich geschockt vom Untergang seines Bootes zeigte sich der 54-Jährige aus Vöhl am Einsatzort, berichtete das 112-magazin.

Nordhessen: Der Pegel des Edersees sinkt trotz Sparsamkeit. Dies sei eine Folge der Trockenheit. Die Touristenflotte auf der Weser startet die Saison in Corona-Zeiten.

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