Faschingsball: In Sehlen war der Teufel los

Hippiezeit in der Bunstruth: Die Schoppendales erinnerten mit ihrem Tanz an die Zeit der Schlaghosen und Rüschenhemden der 1970er-Jahre. Fotos: Ochs

Sehlen. Schaurige Kostüme, gute Laune und Hunderte von Gästen: Die Narren aus der Bunstruth haben einen bunten Faschingsball gefeiert - bis in die frühen Morgenstunden.

Die fünfte Jahreszeit hat am Samstagabend in der Bunstruth Einzug gehalten und den Reigen der vielfältigen Veranstaltungen im Frankenberger Land eröffnet.

„In Sehlen ist der Teufel los“: So folgten die Gäste dem Thema des Faschingsabends zur Horrornacht und kamen in die zur Gruft umgewandelte Halle des Dorfes. Dicht drängten sich die Gäste, um einen guten Blick auf die Bühne zu erhaschen, denn das Neun-Punkte-Programm versprach gute Unterhaltung. Die beiden Nachwuchsjecken Corinna Backhaus und Markus Schwegler führten wortgewandt durch das Programm.

Die Nachwuchs-Turnflöhe der Kinderturngruppe eroberten das Parkett ebenso wie die Turnkids mit einem Cheerleadertanz. Vom Sketch bis zur Gesangsdarbietungen war an diesem Abend alles dabei. Cindy aus Marzahn alias Marcel Schmitt lud zum Tanzwettbewerb, Corinna Backhaus zur Kostümprämierung, ein.

Die Schoppendales forderten einige Kandidaten im Saal auf, beim Quiz zur Kürung des „Schoppendalles 2015“ mitzumachen. Dabei war ein buntes Aufgabenpotpourri vom Horrorschrei bis hin zum Vampirbiss zu absolvieren. Zum „Schoppendalles 2015“ wurde am Ende Franziska Wendt aus Gemünden gekürt.

Horrornacht: Fasching in Sehlen

Zum Höhepunkt des Abends kam die Stimmung beim Auftritt der Ladykracher der Bunstruth. Rolf Zuckowskis „Januar, Februar, März, April“ tönte durch die Lautsprecheranlage, und den Narren war klar: Jetzt wird der Tanz der Jahreszeiten aufgeführt. Der Frühling mit Maibaum, Osterhase und Blumen, Sonnenblume und Tomate für den Sommer, der Herbst mit der Vogelscheuche und der Winter mit Schneemann und Weihnachtsbaum. Ideenreich umgesetzte Kostüme, ein Bühnenbild mit Pfiff und tänzerisch ausgefeilt, boten zwölf Frauen der Ladykracher eine ausdrucksstarke Vorstellung. Christian Gronau hatte den Tanz mit den Damen aus der Bunstruth einstudiert.

Die Schoppendales aus der Bunstruth, das männliche Pendant zu den Damen, lud zur Discomusik ein, die alle Narren an die 1970er-Jahre mit Schlaghose und Rüschenhemd erinnerte. Annika Gronau oblag die Leitung der Gruppe. Die Schoppendales, ebenso wie alle anderen aktiven Gruppen, ernteten viel Applaus und stehende Ovationen für ihre Vorträge. (zoh)

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