1000 Quadratmeter Grundstück

Seniorenpflegeheim Löhlbacher Hof wird erweitert

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Abbrucharbeiten: Auf dem Nachbargrundstück des Seniorenpflegeheims Löhlbacher Hof wird Platz für einen Erweiterungsbau geschaffen. 

Löhlbach. Bis vor wenigen Monaten war das alte Fachwerkhaus an der Wildunger Straße noch bewohnt. Am Montag hat eine Baufirma damit begonnen, das Gebäude mit Stallungen abzureißen.

Auf dem gut 1000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Erweiterungsbau für das Seniorenpflegeheim Löhlbacher Hof. 

Das vor knapp 20 Jahren eröffnete Seniorenpflegeheim bietet mit seinen 64 Pflegeplätzen Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Tagespflege und vollstationäre Pflege sowie eine gerontopsychiatrische Abteilung für alle Pflegestufen. Die Bewohner schätzen die familiäre und heitere Atmosphäre des Hauses und das Leben mitten in der Dorfgemeinschaft.

Als sich nun die Möglichkeit zum Kauf des Nachbargebäudes bot, zögerten die geschäftsführenden Gesellschafter Dorothea und Reinhard Diedrich nicht lange und übernahmen den Komplex. „Wir planen einen Anbau an unser Stammhaus mit 17 Einzelzimmern nach neuestem Standard“, sagt Reinhard Diedrich. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Kapazität entsprechend erhöht. Sieben Pflegeplätze im Bestand entfallen durch Umwidmung von Doppel- in Einzelzimmer sowie die Andockung des Neubauteils ans Stammhaus. So werden laut Diedrich künftig 74 Pflegeplätze in 17 Einzelzimmern des Neubaus, weitere 27 Einzelzimmer im Stammhaus sowie 25 Doppelzimmer zur Verfügung stehen.

Das Anbauprojekt ermöglichst es zudem, das gesamte Heim offener zu gestalten. „Wir schaffen weitere großzügige Aufenthaltsbereiche für Veranstaltungen und Begegnungen mit der Bevölkerung“, erklärt Diedrich. Dazu zählt auch eine Caféteria, die nicht nur von den Bewohnern des Heimes, sondern auch Menschen aus dem Ort besucht werden kann.

Die Einbindung des Heimes und seiner Bewohner in die Ortsgemeinschaft - also das Zusammenspiel von draußen und drinnen - ist für die Betreiber des Heimes ein ganz wichtiger Aspekt. Diedrich: „Das Miteinander und die Kommunikation sind wichtig, damit die alten Menschen nicht isoliert sind und vereinsamen.“ Dazu trägt auch jetzt schon ein breit gefächertes Veranstaltungsangebot bei - hausintern, aber auch unter Mitwirkung von Akteuren aus dem Ort wie etwa Kindergarten oder Kirchenchor.

Das Unternehmen investiert in dieses Projekt „eine erhebliche Summe“, wie Diedrich sagt. Und das zu 100 Prozent eigenfinanziert ohne Zuschüsse. Die eigentlichen Bauarbeiten sollen im Herbst starten und im Sommer 2017 abgeschlossen sein. Drei bis vier neue Vollzeitstellen werden nach Inbetriebnahme des Neubauteils geschaffen. (sch)

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