Frankenberger Sitzmöbel-Hersteller Thonet freut sich über gute Auftragslage

Besuch bei Thonet: (von links) Philipp Thonet, Claudia Ravensburg, Axel Wintermeyer, Thonet-Geschäftsführer Thorsten Muck und Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Foto: mjx

Frankenberg. Die Auftragslage des Frankenberger Sitzmöbel-Herstellers Thonet ist gut, auf der Messe in Köln werden neue Produkte präsentiert.

Die Freude beim neuen Thonet-Geschäftsführer Thorsten Muck ist groß. „Wir haben eine sehr gute Auftragslage, mindestens zweistellig über dem Vorjahr“, sagte Muck bei einem Besuch des Chefs der hessischen Staatskanzlei Axel Wintermeyer (CDU) im Frankenberger Familienunternehmen.

Im kommenden Monat werde sein Unternehmen vom 21. bis 25. Oktober bei der Messe „Orgatec“ in Köln vertreten sein. „Wir werden dort unsere neuesten Produkte im Stuhl- und Tischbereich präsentieren“, betonte Muck.

Er führt seit knapp einem Jahr die Geschäfte des traditionsreichen Frankenberger Möbelherstellers. „Wir erfahren in der Branche eine sehr hohe Aufmerksamkeit, vor allem im Bereich Konferenz- und Großraumbestuhlungen“, sagte der 47 Jahre alte Thonet-Geschäftsführer.

Nach den Worten von Muck hat Thonet gegenwärtig 175 Mitarbeiter- zehn mehr als 2013. Allein zum 1. August seien zehn neue Auszubildende eingestellt worden.„Wir legen wieder mehr Wert auf eigenes Design, das hat Thonet einst groß gemacht“, betonte Muck.

Deshalb sei die Zahl der Beschäftigten in der Produktentwicklung auch um zwei neue Mitarbeiter erhöht worden. „In der Produktentwicklung arbeiten jetzt acht Leute“, berichtete der Thonet-Geschäftsführer. Von Firmengründer Michael Thonet war 1859 der so genannte Wiener Kaffeehausstuhl entworfen worden. (mjx)

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