Reaktion auf Andrang nach Neujahr

Ski- und Rodelpisten in Willingen auch am vierten Januar-Wochende gesperrt

Betretungsverbot für Ski- und Rodelpisten in willingen: Absperrband hängt vor der Ettelsberg-Seilbahn. Betreten verboten: Die Willinger Ski- und Rodelhänge samt Parkplätzen sowie die Pisten in Usseln und Schwalefeld bleiben von heute bis Sonntag zu, wie erstmals am 8. Januar (
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Betreten verboten: Die Willinger Ski- und Rodelhänge samt Parkplätzen sowie die Pisten in Usseln und Schwalefeld bleiben von heute bis Sonntag zu, wie erstmals am 8. Januar (Foto).

Ski- und Rodelpisten in Willingen bleiben vom 22. bis 24. Januar gesperrt, um in Corona-Zeiten den infektionsschutz sicherzustellen.

  • Vom 22. bis 24. Januar ist das Betreten der Ski- und Rodelhänge in Willingen samt dazugehöriger Parkplätze verboten.
  • Das gilt das dritte Wochenende in Folge – eine Reaktion für den Besucher-Andrang gerade nach dem Jahreswechsel.
  • Derweil scheint das Interesse der Besucher in der Woche zu sinken, vor dem Skisprung-Weltcup wird die Lage neu bewertet.

Willingen (Upland) – Während ein Wochenende mit Schneefall prognostiziert wird, geht das Betretungsverbot für Ski- und Rödelpisten sowie dazugehörige Parkplätze im Upland in die dritte Runde: Auch an am Wochenende vom 22. bis 24. Januar gilt die in der Vorwoche vom Landkreis Waldeck-Frankenberg erlassene Allgemeinverfügung, die das Skigebiet im wesentlichen sperrt.

Das gilt ab Freitag bis einschließlich Sonntag. Betroffen sind die Willinger Hänge Sonnenlift, Ritzhagen, K1, Ettelsberg, Wilddieb und Dorfwiese, die Usselner Hänge Kahler Pön, Büller Höhe, Emmet sowie der Skilift Iberg in Schwalefeld. Der Landkreis hatte sich dafür mit der Gemeinde Willingen und der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg abgesprochen und appelliert, die Regeln einzuhalten und am besten gar nicht erst anzureisen. Nicht nur das: Die Ordnungsbehörden kontrollieren gemeinsam mit der Polizei, Verstöße werden mit Bußgeldern bis zu 200 Euro belegt.

Verbote in Willingen zeigen Wirkung

Mit der bisherigen Wirkung der Verbote zeigt sich Bürgermeister Thomas Trachte zufrieden: „Am vergangenen Wochenende hatten wir relativ wenig Besucher.“ Die Maßnahmen fänden größtenteils Beachtung. Allgemein ließe sich in der Woche beobachten, dass das Interesse nachlasse. Vor dem Weltcup wollen die Verantwortlichen dieses Wochenende abwarten und die Lage dann neu bewerten.

In der Zeit nach Weihnachten und dem ersten Januarwochenende war es zu hohem Anreiseverkehr in die Schneegebiete gekommen. Erst nach Sperrung der Straßen und Pisten hatte sich die Situation beruhigt. Auf den Pisten wurde es bei solch einem Andrang schwierig bis unmöglich, Abstände zu wahren oder die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren, argumentierten Kreis und Gemeinde.

„Wir können gut verstehen, dass die Menschen, die bei uns den Schnee und die Natur genießen möchten. Es ist unsere Aufgabe, ihnen schöne Erlebnisse in Willingen zu bescheren und wir tun normalerweise nichts lieber als das“, bat der Willinger Tourismusdirektor Norbert Lopatta auch im Namen der touristischen Betriebe um Verständnis. „Wir alle hoffen, dass dies bald wieder möglich ist.“

Auch Winterberg sperrt Rodelpisten

Auch das benachbarte Winterberg sperrt erneut Ski- und Rodelhänge und bittet: „Bleiben Sie zu Hause!“ Zusätzlich hat die Polizei dort Drifter im Visier, die mit ihrer Autos über Wiesen und Parkflächen rutschen. Die Maßnahmen hätten sich bewährt, heißt es auch in Westfalen. Schmallenberg sperrt seine Hotspots ebenso.  (red/wf/WP)

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