Soldaten absolvieren Sprungdienst in Allendorf-Eder

Einsteigen: Durch die Heckklappe besteigen die Soldaten das riesige Transportflugzeug vom Typ Transall C-160 auf dem Allendorfer Verkehrslandeplatz. Foto: Hoffmeister

Allendorf-Eder/Bottendorf. Ein eindrucksvolles Schauspiel bot sich am Dienstag wieder am Himmel über Bottendorf: Abgesetzt von einer riesigen Transportmaschine des Typs Transall, schwebten Soldaten der Bundeswehr, der US-Army und der niederländischen Streitkräfte an Fallschirmen dem Boden entgegen.

Soldaten der neu formierten Einheit „Schnelle Kräfte“ aus Stadtallendorf waren dazu am frühen Morgen mit Bussen nach Allendorf-Eder gebracht worden. Ebenfalls angereist waren 20 Fallschirmspringer aus den Niederlanden sowie acht amerikanische Soldaten aus dem bayerischen Grafenwöhr.

Während die „Automaten“, deren Rundkappen-Schirme sich direkt nach dem Ausstieg von selbst öffnen, keinen Einfluss auf ihren Landepunkt haben, können die so genannten „Freifaller“ ihre Landezone punktgenau anfliegen. „Freifaller“ werden bis in eine Höhe von 4000 Metern gebracht und können ihre rechteckigen Flächenfallschirme genau steuern.

Die zehn so ausgerüsteten Soldaten landeten nicht in Bottendorf, sondern auf einer Wiese neben dem Taxiway auf dem Verkehrslandeplatz in Allendorf.

Den weiteren Verlauf des Fallschirmspringens lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine/HNA Waldeckische Allgemeine.

Von Thomas Hoffmeister

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