DRK will im November fertig sein

Spatenstich für neue Rettungswache bei Willingen gesetzt

Setzen den symbolischen Spatenstich für die neue Rettungswache des DRK im Wakenfeld bei Willingen (von links) Bauleiter Christopher Ohm, Polier Patrick Zenke, Gunnar Dötter und Oliver May vom Planungsbüro„bauWerk“, Rettungsdienstleiter Frank Kotthaus, DRK-Kreisverbandsvorsitzender Günther Hartmann, DRK-Geschäftsführer Michael Wehmeyer, Bürgermeister Thomas Trachte, Erster Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese und Dr. Michael Pielert von Fisseler.
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Setzen den symbolischen Spatenstich für die neue Rettungswache (von links) Bauleiter Christopher Ohm, Polier Patrick Zenke, Gunnar Dötter und Oliver May vom Planungsbüro„bauWerk“, Rettungsdienstleiter Frank Kotthaus, DRK-Kreisverbandsvorsitzender Günther Hartmann, DRK-Geschäftsführer Michael Wehmeyer, Bürgermeister Thomas Trachte, Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese und Dr. Michael Pielert von Fisseler.

Der Bau der neuen Rettungswache bei Willingen hat begonnen: Im November will das DRK fertig sein.

Willingen (Upland) – Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, der Firmen und der Politik den Baubeginn der neuen Rettungswache im Wakenfeld begangen: Seit zwei Wochen lässt das DRK zwischen Willingen und Usseln bauen, geplant ist die Fertigstellung Anfang November, erklärte Geschäftsführer Michael Wehmeyer.

2,4 Millionen Euro investiert das DRK – es schießt die Summe vor, über die Krankenkassen kommt das Geld zurück. Nötig macht den Neubau unter anderem der boomende Rad-Tourismus in Willingen, die Einsatzzahlen sind um 30 Prozent gestiegen, erläuterte Wehmeyer – die neue Wache soll Platz für drei Fahrzeuge bieten, zwei durchgängige, ein temporäres. Auch ein 60 Quadratmeter großer Schulungsraum ist vorgesehen.

Für eine solche Verstärkung wäre im bestehenden Standort in Usseln kein Platz mehr gewesen, fügt der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friderich Frese (CDU) hinzu. „Der Landkreis ist zuständig für die Sicherstellung des flächendeckenden Hilfsdienstes innerhalb von zehn Minuten“, führte er aus. Gerade im Bereich Rattlar/Schwalefeld habe das mit den bisherigen Umständen schwierig werden können.

Die neue Rettungswache des DRK im Wakenfeld soll im November fertig sein.

Der Neubau im Upland sei übrigens die vorerst letzte Baumaßnahme bei der flächendeckenden Sicherstellung der Hilfsfristen, erläuterte Frese. Er sei froh, dass ein guter Standort gefunden wurde – und dass der Landkreis als Träger des Rettungsdienstes auf die örtlichen Verbände wie das DRK zählen könne.

Bürgermeister Thomas Trachte begrüßte die Initiative von DRK und Landkreis: In Zeiten fortschreitender Zentralisierung wisse er Investitionen vor Ort zu schätzen. Der große Platz zwischen Bundesstraße und Bahnstrecke sei derweil wichtig für die Besucher des Weltcup-Skispringens. Mit einem neuen Verkehrskonzept und einem Ausbau des Stryck-Bahnhofs will die Gemeinde dem begegnen. Der asphaltierte Parkplatz südlich der Bundesstraße soll vergrößert werden, vom mit der Polizei abgesprochene Konzept verspricht die Gemeinde sich sogar eine Verbesserung der Abläufe.

„Hier ist die Wache sichtbar“, erklärte er – das klinge vielleicht erst einmal nicht wichtig, aber hunderttausende Gäste kommen jedes Jahr am Wakenfeld vorbei und könnten die medizinische Präsenz im Upland dann sehen. Für Besucher wie Einheimische stärke der Neubau das Sicherheitsempfinden.

Das Konzept war im Juli vorgestellt worden. Den für den Neubau notwendigen Bebauungsplan stellte die Gemeindevertretung bereits im Herbst auf. (wf)

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