Kein langatmiger Ehrungsmarathon

Stadt Frankenberg zeichnete Athleten aus

Sportlerehrung: 46 Personen wurden während der Sportlerehrung der Stadt Frankenberg in der Ederberglandhalle mit Plaketten oder Urkunden ausgezeichnet. Foto: mjx

Frankenberg. Runde Tische, Kerzen, gedämpftes Licht, Bilder der Aktiven auf der Leinwand, Musik im Hintergrund - und am Ende noch eine kleine Show mit dem Bielefelder Entertainer und Profikünstler Rainer Blödsinn: In angenehmer und gemütlicher Atmosphäre fand am Montagabend in der Ederberglandhalle die Sportlerehrung der Stadt Frankenberg statt.

Mit Plaketten oder Urkunden wurden insgesamt 46 Sportler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet: Leichtathleten, Kanuten, Schwimmer, Tischtennisspieler, Kickboxer, Volleyballer und auch eine Savate-Sportlerin. Der früher übliche, langatmige Ehrungsmarathon blieb diesmal aus.

Die jüngsten Sportler auf der Bühne waren Katharina Limper vom Frankenberger Schwimmverein und Jannik Sulzmann von der Kanu-Abteilung des TSV Hessen Frankenberg. 140 Gäste in der Ederberglandhalle zollten den erfolgreichen Sportlern der Stadt viel Beifall. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dirk Schäfer, die Ehrungen nahm Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß vor.

Talent sei eine der wichtigsten Voraussetzungen im Sport, sagte der Bürgermeister, zudem müssten die Sportler aber auch jeden Tag fleißig trainieren, um ihre Top-Leistungen im richtigen Moment abrufen zu können.

Der Rathauschef dankte allen, die an den sportlichen Erfolgen im vergangenen Jahr mitgearbeitet hatten - den Vereinen, Trainern, Betreuern und natürlich den Sportlern selbst: „Nur so sind diese Leistungen und Erfolge überhaupt erst möglich, deshalb darf man die erzielten Erfolge auch als Teamleistung bezeichnen.“

Die geehrten Sportler bezeichnete Heß als „Aushängeschilder“ der Stadt: „Sie alle tragen dazu bei, Frankenberg weit über ihre Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen.“ Im vergangenen Jahr nahmen Frankenberger Sportler an Wettbewerben unter anderem in Berlin, Hamburg und Düsseldorf teil, aber auch im Ausland wie in Rom, Dublin und Rimini. Die Ehrung durch die Stadt sei für die Aktiven daher eine wohlverdiente Belohnung. An die Vereine appellierte Heß, für die Sportlerehrung auch ihre „guten Geister“ vorzuschlagen: „Sie leisten im Hintergrund viel ehrenamtliche Arbeit.“

Eine Übersicht der Namen der geehrten Sportler finden Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (mjx)

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