Diemelstadt investiert noch einmal drei Millionen Euro in Straßenumbau

Startschuss für dritten Bauabschnitt in der Rhoder Landstraße

Drei Frauen und zwei Männer stehen auf einer Straßenbaustelle. Die Asphaltdecke ist teilweise schon abgetragen. Man sieht Schotterbelag. Im Hintergrund Baufahrzeuge.
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Baubeginn für den dritten Bauabschnitt in der Rhoder Landstraße: von links Projektleiterin Jutta Biermann (Büro Oppermann), Planerin Susanne Engelns (NH Projektstadt), der städtische Bauamtsleiter Matthias Koch, Erika Melcher (Stadt Diemelstadt) und Bürgermeister Elmar Schröder.

In der Landstraße von Rhoden hat der dritte Bauabschnitt begonnen. Die Stadt plant mit Kosten von über drei Millionen Euro für den Rückbau dieses Straßenstücks. Darin enthalten sind auch die Kosten für die Platzgestaltung am Ehrenmal und vor dem Gemeinschaftshaus.

Diemelstadt-Rhoden - Während der überörtliche Verkehr wegen der Baustelle auf der Bundesstraße B 252 bis zu den Sommerferien Rhoden weiträumig umfahren muss, können die Bauarbeiten im Ortskern weitgehend ungestört ablaufen.

Aufgrund der Einschränkungen auf der Bundesstraße wurde die innerörtliche Bauplanung so verändert, dass die Kreuzung Rießen/Helmighäuser Straße bei der Gaststätte „Zum Krug“ zunächst für die Umleitungsstrecken frei bleibt.

Reste der Stadtmauer müssen gesichert werden

In einem ersten Schritt werden die Kanalbauarbeiten für 332.000 Euro mit den Kanalhausanschlüssen für rund 186.000 Euro sowie die Wasserleitungen für 205.000 Euro und die Hausanschlüsse für 79.000 Euro gebaut. Danach erst werden die Straßenbauarbeiten in drei Unterabschnitten für rund 2,25 Millionen Euro in Angriff genommen.

Die Gestaltung der Plätze soll zeitlich immer so eingetaktet werden, wie es der Bauablauf zulässt. Deshalb wird es in den nächsten Wochen eine Detailabstimmung mit dem Ortsbeirat Rhoden geben. Außerdem werden derzeit die Gutachten und statischen Planungen für die sanierungsbedürftige Stadtmauer erstellt, für die es Bundeszuschüsse in Höhe von 73.500 Euro gibt, die 50 Prozent der Kosten abdecken sollen.

Beweis für starke Beanspruchung der B252

Schön anzusehen sind derzeit schon die Pflanzarbeiten im zweiten Bauabschnitt, die mit rund 100.000 Euro Leben in die frisch sanierte Landstraße bringen und das neue Bild mit den Straßenlaternen abrunden. „Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass der Rückbau einer zurückgestuften Bundesstraße zeitgleich mit der umfassenden Sanierung der neuen Umgehungsstraße “ stattfindet. Trotzdem ist es besser, parallel beide Baustellen in 2021 unter Corona-Bedingungen durchzuführen, damit 2022 das Schützenfest und der Rhoder Viehmarkt wieder unter verkehrstechnisch besseren Bedingungen mit den Umzügen im Straßenraum stattfinden können“, fasst Bürgermeister Elmar Schröder zusammen.

Dass die Umgehungsstraße bereits nach wenigen Jahren Vollbetrieb in einem so schlechten Zustand sei, dass die Fahrbahn erneuert werden müsse, beweise letztlich auch, wie sehr die Verkehrsbelastung zugenommen habe und welche Belastungen diese mehrmonatige Umleitung für die Nebenstrecken bedeute.  red

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