Straßenkinder für einen Tag in der Frankenberger Fußgängerzone

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Aktion Straßenkinder: (von links) Ann Sophie Wihl, Merve Korkmaz, Tim Meiser, Moritz Delavier und Raphael Küster demonstrierten in der Frankenberger Fußgängerzone für mehr Kinderrechte.

Frankenberg. Straßenkind für einen Tag: Wie sich das anfühlt, haben jetzt einige Hauptkonfirmanden aus Schreufa durch einen „Sichtwechsel“ hautnah erlebt. Die Jugendlichen sind in die Rolle von Altersgenossen geschlüpft, die kein festes Dach über dem Kopf haben und sich ihr Geld zum Lebensunterhalt auf der Straße verdienen müssen.

Die Straße war in diesem Fall die Frankenberger Fußgängerzone. Mit ihrer Aktion wollte die Gruppe – unterstützt von Mitarbeitern der Hilfsorganisation terre des hommes – auf die Armut und das Leid von weltweit mehr als 100 Millionen Kindern und Jugendlichen hinweisen, die auf der Straße leben. Dazu kauerten sie in Pappkartons, putzten Schuhe und sammelten Spenden ein. Außerdem ließen sie sich an Stricken gefesselt von Mitgliedern der Theater AG der Edertalschule durch die Fußgängerzone führen.

„Wir wollen auf das weltweite Leid der Kinder aufmerksam machen“, erklärte Charlotte Sommer von der Hilfsorganisation terre des hommes gegenüber der HNA. Wichtig sei es, das Bewusstsein der Menschen für die Problematik zu schärfen. Durch die Aktionen könnten die Jugendlichen außerdem nachempfinden, in welcher Situation viele Straßenkinder seien. (bs)

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