50 Teilnehmer zogen bereits durch Korbach

Streikende Lebenshilfe-Mitarbeiter trommeln mit Demos für mehr Lohn

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Proteszug: In Korbach waren rund 50 Lebenshilfe-Mitarbeiter und Unterstützer am Mittwoch mit Trommeln und Transparenten unterwegs.

Waldeck-Frankenberg. Beschäftigte des Lebenshilfe-Werks Waldeck-Frankenberg wollen in mehreren Städten für die stärkere Anerkennung sozialer Berufe demonstrieren.

Dies ist Teil des bundesweit laufenden Streiks in Kindertagesstätten und sozialen Einrichtungen.

Am Mittwoch zogen bereits 50 Teilnehmer mit Trommeln und Verdi-Transparenten durch Korbach. Für nächste Woche sind ähnliche Aktionen auch in Frankenberg und Bad Wildungen geplant.

Man wolle auch in der Region direkt auf die Belange der Menschen in sozialen Berufen aufmerksam machen, sagte Jürgen Süß vom Lebenshilfe-Betriebsrat. Verdi fordert generell eine Eingruppierung von Berufen wie Erziehern und Sozialassistenten in höhere Lohngruppen. Dies soll für Mitarbeiter in Bereichen wie Kindertagesstätten, Jugendarbeit und Behindertenhilfe das Einkommen um durchschnittlich zehn Prozent verbessern.

Die Lebenshilfe sei unterschiedlich vom Streik betroffen, erklärte Geschäftsführer Dr. Wolfang Werner der HNA. Weniger in Einrichtungen wie den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, dafür mehr in den Familienzentren in Korbach, Frankenberg und Bad Wildungen.

Wann neue Demoaktionen geplant sind, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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