Explosionen in Sachsenberg

Test-Sprengungen: Feuerwerker jagen Klo-Häuschen und Autos in die Luft

Sachsenberg. Auch Feuerwerker müssen üben: Im Steinbruch von Sachsenberg haben die Pyrotechniker des Verbandes Hessen-Feuerwerk getestet, wie Sprengstoff, Schwarzpulver und Benzin in verschiedenen Szenarien wirken.

So wurde unter anderem ein Klo-Häuschen mit Schwarzpulver in die Luft „gejagt“ und zwei Autos wurden gesprengt. Verantwortlich waren die staatlich anerkannten Pyrotechniker Frank Wendzik aus Sachsenberg und Christoph Jarkow aus Hemfurth.

„Gleich wird’s richtig laut“, sagt Frank Wendzik und bittet alle, Helm, Brille und Ohrenschützer aufzusetzen. „Und fahrt bitte eure Autos weg, damit sie nicht von herumfliegenden Teilen getroffen werden.“

Auch Feuerwerker müssen üben: Im Steinbruch von Sachsenberg haben die Pyrotechniker des Verbandes Hessen-Feuerwerk getestet, wie Sprengstoff, Schwarzpulver und Benzin in verschiedenen Szenarien wirken.

Kurz darauf ertönt eine schrille Sirene durch den Sachsenberger Steinbruch. „Wir sprengen in 3 - 2 - 1“, ruft Christoph Jarkow durch ein Megaphon. Und mit einem lauten Knall explodiert der alte Ford Escort, der in mehr als hundert Metern Entfernung steht und gerade in Flammen aufgeht.

Es geht aber nicht nur um Show an diesem Nachmittag im Sachsenberger Steinbruch. „Diese Probesprengungen dienen in erster Linie als Lehrübungen für Behörden“, erklärt Frank Wendzik. „Die müssen ja die Erlaubnis für Feuerwerke und Sprengungen geben, haben aber in der Regel keine Praxis.“ Deshalb wird jede Test-Sprengung genau dokumentiert. „Das gibt uns Aufschluss über die Splitterwirkungen und die nötigen Sicherheitsabstände.“

Von Jörg Paulus

Fotos: Test-Sprengungen in Sachsenberg

Test-Sprengungen in Sachsenberg

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