Drei Übernachtungsflächen entstehen am Panoramaweg

Trekkingplätze für Lichtenfels

Attraktive Waldeckische Schweiz: Trekkingplätze sollen in den Gemarkungen Fürstenberg, Goddelsheim und Sachsenberg nahe des Panoramaweges entstehen.
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Attraktive Waldeckische Schweiz: Trekkingplätze sollen in den Gemarkungen Fürstenberg, Goddelsheim und Sachsenberg nahe des Panoramaweges entstehen.

Einstimmig haben die Lichtenfelser Stadtverordneten für die Schaffung von drei Trekkingplätzen in der Waldeckischen Schweiz votiert.

Ziel des Vertrags: Die Entwicklung, Einrichtung und Pflege der Treckkingplätze. Die Plätze erlauben auf einer bestimmten Fläche das Übernachten im Zelt oder einem vorhandenen Unterstand in freier Natur. Sie sind einfach gehalten und werden vor allem von naturverbundenen Wanderern genutzt. Sie bieten ein einmaliges, legales Naturerlebnis, helfen bei der Überbrückung fehlender Unterkünfte und sollen wildes Campen reduzieren. Trekkingplätze können die Attraktivität von Wanderwegen erhöhen, auch Wildnispädagogik und Umweltbildung ist möglich.

Entstehen sollen die Plätze in den Gemarkungen Fürstenberg, Goddelsheim und Sachsenberg am Lichtenfelser Panoramaweg mit seinen vielen attraktiven Aussichten, Fließgewässern und attraktiven Landschaften. Wo sie dort genau gebaut werden sollen, werde in den kommenden Wochen mit den Akteuren vor Ort – Ortsbeiräten und Jagdvertretern – einvernehmlich besprochen, betonte Bürgermeister Henning Scheele im Vorfeld der Abstimmung.

Die finanzielle Förderung in Höhe von 16 000 Euro sei bereits bewilligt. Eine Co-Finanzierung in Höhe von 4000 Euro trägt der Zweckverband Naturpark. Damit sollen die Kosten für jeweils drei Sitzmöglichkeiten, Kompost-Toiletten und möglicherweise Unterstände gedeckt werden.

Im Gegenzug stellt die Stadt Lichtenfels drei abgegrenzte Flächen zur Verfügung und kümmert sich um deren Pflege und Unterhaltung – ein Kontrollgang alle zwei Monate ist anvisiert. Mithilfe einer Übernachtungsgebühr in Höhe von fünf bis zehn Euro pro Person und Nacht solle sich der Aufwand langfristig tragen. Aus dem Haupt- und Finanzausschuss (HF) sowie dem Ausschuss Bauen und Umwelt (BU) kamen durchweg positive Signale. In anderen Regionen würden solche Plätze gut angenommen, sagte HF-Vorsitzender Horst Wendt. Der Aufwand sei übersichtlich, erklärte BU-Vorsitzender Friedhelm Emde.

„Das ist ein innovativer Mosaikstein für den Tourismus in Lichtenfels und wird den Panoramaweg weiter in den Fokus rücken“, hatte Bürgermeister Scheele im Vorfeld um Zustimmung geworben. Von Marianne Dämmer

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