Landkreis: Ausbreitung verlangsamt sich

Trotz zweitem Corona-Todesfall in Waldeck-Frankenberg: Maßnahmen zeigen Wirkung

27.03.2020, Baden-Württemberg, Nürtingen: Ein Mitarbeiter hält in einem Corona-Abstrichzentrum einen Test auf das Coronavirus Sars-Cov-2 in den Händen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Bei dem zweiten Todesfall in Waldeck-Frankenberg im Zusammenhang mit dem Coronavirus handelt es sich um einen 88-jährigen Mann aus dem Südkreis. Dies hat der Landkreis am Mittwoch mitgeteilt.

Der Mann habe bereits unter Vorerkrankungen gelitten. Bei dem ersten Todesfall vergangene Woche handelte es sich um eine 97-jährige Frau, ebenfalls aus dem Südkreis.

Und die Kreisverwaltung berichtete, „dass wie bundesweit auch in Waldeck-Frankenberg die Maßnahmen der vergangenen Wochen ihre Wirkung zeigen und sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt“. 

Im Vergleich zu den Nachbarkreisen sei die Patienten-Zahl in Waldeck-Frankenberg auch deshalb relativ gering, „da wir sehr frühzeitig und konsequent Maßnahmen ergriffen haben: Rückreisende Urlauber sind in Waldeck-Frankenberg schon Anfang März unter Quarantäne gestellt worden, Kontaktpersonen von nachweislich Infizierten wurden sehr akribisch ermittelt und abgesondert, und der Landkreis steht täglich im Kontakt mit den in Quarantäne stehenden Personen, um über ihren Gesundheitszustand informiert zu sein und bei Veränderungen schnell reagieren zu können.“

Trotz allem sei es unerlässlich, sich weiter an die Regelungen und Abstands- und Hygienebestimmungen zu halten, damit die Zahlen konstant gehalten und die medizinischen Kapazitäten in den Krankenhäusern geschont werden können.

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