Ultraschallgerät für Geriatrie

Förderverein spendet 100.000 Euro an das Kreiskrankenhaus Frankenberg

Symbolische Scheckübergabe vor dem Kreiskrankenhaus: (von links) Kassierer Günther Seipp, Krankenhaus-Geschäftsführerin Margarete Janson und Fördervereinsvorsitzender Dr. Harald Schmid.
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Symbolische Scheckübergabe vor dem Kreiskrankenhaus: (von links) Kassierer Günther Seipp, Krankenhaus-Geschäftsführerin Margarete Janson und Fördervereinsvorsitzender Dr. Harald Schmid.

Der Förderverein des Kreiskrankenhauses Frankenberg hat die Klinik mit 100.000 Euro unterstützt. Einen symbolischen Scheck überreichten jetzt Vereinsvorsitzender Dr. Harald Schmid und Kassierer Günther Seipp an die Geschäftsführerin des Kreiskrankenhauses, Margarete Janson.

Frankenberg – Das Geld ist unter anderem bereits in den Kauf eines neuen Ultraschallgerätes für die geriatrische Abteilung geflossen, wie Dr. Schmid mitteilte. „Bei alten Menschen sind Blasenentleerungsstörungen häufig, sie führen oft zu Verwirrtheitszuständen, die so schnell nicht eingeordnet werden können“, erläuterte der ehemalige Chefarzt gegenüber der HNA.

Der Förderverein habe deshalb ein kleines, transportables Ultraschallgerät (Bladderscan) für die geriatrische Abteilung angeschafft. Chefarzt Dr. Steffen Schlee sei sehr froh darüber. „Das Gute ist, dass das Pflegepersonal das Ultraschallgerät selbstständig bedienen kann“, erklärte Dr. Harald Schmid.

Neues Gerät: Krankenpflegerin Bianca Wickenhöfer untersucht mit Ultraschall das Blasenvolumen einer Patientin.

Die Spende sei zudem für weiteres medizinisches Gerät bestimmt – zum Beispiel für die Modernisierung der Röntgenausstattung im OP-Bereich und für Schutzausrüstung des Personals, sagte Dr. Schmid.

Den Förderverein des Kreiskrankenhauses habe im vergangenen Jahr wegen Corona eine „Welle der Hilfsbereitschaft“ überrollt, berichtete der Vorsitzende. Es habe auch viele berührende Gespräche mit Angehörigen von Patienten gegeben.

„Sie können sicher sein, dass das Herz der Bevölkerung und des Fördervereins auch weiterhin für das Krankenhaus schlägt“, betonte Schmid in Richtung von Geschäftsführerin Margarete Janson und ergänzte: „Wenn wir zusammenstehen, kann uns die Pandemie nicht in die Knie zwingen.“

„Ganz herzlichen Dank! Wir sind sehr froh, dass wir Sie als Unterstützer mit so viel Herzblut haben“, betonte Margarete Janson.

Kontakt zum Förderverein

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im Förderverein des Kreiskrankenhauses hat, kann sich unter Telefon 06451/55305 bei Frau Traute melden. Bankverbindung: Förderverein Kreiskrankenhaus, IBAN DE 59 523500050005053491.

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