Umfeld der Cornelia-Funke-Schule wird umgestaltet

So soll es aussehen: Der Plan für die Umgestaltung des Umfeldes der Cornelia-Funke-Schule Gemünden. Grafik: Glöde /Bearbeitung: Dauber

Gemünden. Offener, attraktiver und sicherer - so soll der Zugang zur Cornelia-Funke-Schule (CFS) am Oberhain in Gemünden werden.

Damit das klappt, wird die Bushaltestelle neu gestaltet und bekommt einen Unterstand. Die Kinder der Kindertagesstätte erhalten einen eigene Bushaltestelle. Außerdem wird der Zaun verlegt, der Schule und Oberhain abgrenzt. Neben den Bolzplatz kommt ein Erlebnisspielgerät und eine Sitzgruppe. Laut Bürgermeister Frank Gleim soll der Umbau bis zum Beginn des nächsten Schuljahres abgeschlossen sein.

Bevor das passieren kann, soll es allerdings noch weitere Gespräche geben mit dem Landkreis als Schulträger, Eltern und Schülern. Bereits beim ersten Entwurf waren die Schüler involviert. „Allerdings werden die von damals nicht mehr von der Veränderung profitieren“, sagt Landschaftsarchitekt Wolfgang Glöde, der für die Planung zuständig ist.

Denn das Projekt wurde erstmals 2009 als Teil eines Integrierten Handlungskonzeptes ausgearbeitet und gehört zum Förderprogramm Soziale Stadt. Mit diesem Programm von Bund, Land und Kommunen sollen die Innenstädte und Kernbereiche hessischer Kommunen weiterentwickelt und untereinander vernetzt werden. Zu diesem Bereich gehört in Gemünden auch die Schule, deren Außenanlagen in den vergangenen Jahren bereits mit Mitteln der Sozialen Stadt umgestaltet wurden.

Die geschätzten Kosten für den neuen Bauabschnitt an der Schule belaufen sich auf rund 242 000 Euro. Davon kommen rund 70 Prozent aus dem Förderprogramm, 20 Prozent vom Landkreis und 10 Prozent von der Stadt Gemünden.

Die Projekte im Detail

Geplant sind laut Architekt Glöde die folgenden Projekte:

• Bushaltestelle: „Die Bushaltestelle Oberhain entspricht nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards“, sagt er. Der Wartebereich wird daher zur Schule hin erweitert, die Spur für die Busse verbreitert und der Einstieg mit Hilfe eines für Busse besonders geeigneten Bordsteins verbessert. Außerdem bekommen die Schüler und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs einen wetterfesten Unterstand.

• Kita-Haltestelle: Bisher müssen die Kinder der evangelischen Kita auf dem öffentlichen Weg an der Kultur- und Sporthalle auf ihren Bus warten. Für sie wird Platz geschaffen. Sie bekommen einen besonders abgegrenzten Bereich, der durch den Bau einer Pergola markiert wird.

• Freizeitmöglichkeiten: Neben dem Bolzplatz soll es für die älteren Schüler und andere junge Erwachsene eine Sitzgruppe mit Feuerstelle geben. Außerdem wird ein Spielgerät aufgebaut: „Wahrscheinlich ein Seilgarten mit Kletterelementen“, sagt Glöde

Perspektivisch soll auch der Zugang zur Schule an der Rosenthaler Straße umgestaltet werden. Diese Pläne müssten aber erst noch im Parlament beraten werden, sagt Bürgermeister Frank Gleim.

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