Umstellung für den Wald als Folge des Klimawandels: Weißtanne und Eiche werden angepflanzt

Exkursion: Eine rund dreistündige Exkursion durch den Louisendorfer Forst unternahm Revierförster Jüren Bachmann mit Vertretern des BUND Waldeck-Frankenberg. Bei dem Waldbegang ging es vornehmlich um Konsequenzen aus dem Klimawandel. Foto: mjx

Louisendorf. Das Thema Klimawandel ist aktueller denn je – auch für den heimischen Wald und damit auch für die örtlichen Revierförster.

„Die Stürme nehmen zu, ebenso die Trockenperioden und die Starkregenereignisse“, beschrieb Jürgen Bachmann, seit 2008 Leiter der Revierförsterei Louisendorf, jetzt bei einem rund dreistündigen Waldbegang mit Vertretern des BUND Waldeck-Frankenberg im Louisendorfer Forst die gegenwärtige Situation. „Mittlerweile haben wir alle drei Jahre einen kräftigen Sturm“, sagte Bachmann.

Die Folge dieses Klimawandels: Der Wald müsse sich auf die neuen klimatischen Ereignisse umstellen: „Diesem Witterungswechsel kann der langlebige Wald so schnell nicht nachkommen“, merkte der Revierförster an. Der Wald rund um das Forsthaus Louisendorf werde daher bereits auf die zukünftigen klimatischen Veränderungen vorbereitet – unter anderem durch Anpflanzungen von Weißtanne und Saat von Eiche. „Der Klimawandel geht in Richtung Erwärmung“, sagte Bachmann – deshalb müsse der Wald auf andere Baumarten umgestellt werden – weg von den gegenüber Trockenheit empfindlichen Fichtenreinbeständen. „Dann hat der Wald wieder eine größere Chance, die klimatischen Veränderungen gut zu überstehen.“

Warum man unter anderem auf die Weißtanne und die Eiche setzt und welche Chancen man ihnen einräumt, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (mjx)

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