Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz

Schwerverletzte nach Unfällen in Waldeck-Frankenberg: Straßensperrung wieder aufgehoben

Feuerwehr und Krankenwagen fahren im Schnee.
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Waldeck-Frankenberg: Nach einem Unfall waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz.

Im Kreis Waldeck-Frankenberg kam es zu mehreren Unfällen, bei denen Personen zum Teil schwerst verletzt worden. Die gesperrte Straße ist wieder freigegeben.

+++ 17.36 Uhr: Die Kreisstraße 117 zwischen Burgwald und Wiesenfeld soll heute (01.12.2020) seit etwa 17 Uhr wieder befahrbar sein. Der am Montagabend umgekippte Sattelzug mit Anhänger ist mittlerweile wieder aufgerichtet worden, teilte die Polizei mit.

Der mit Paketen beladende Lkw mit Bielefelder Kennzeichen hatte die Straße komplett blockiert. Der 53-jährige Lkw-Fahrer war in einer Gefällstrecke mit dem Gliederzug auf schneebedeckter Straße iins Rutschen geraten, hatte auf der Gegenfahrbahn das Auto eines 68-Jährigen aus Frankenberg gestreift und war dann umgekippt. Beide Fahrer wurden leicht verletzt.

Umgekippter LKW bei Wiesenfeld wieder aufgerichtet: Straße gegen 17 Uhr wieder frei

Erstmeldung vom Dienstag, 01.12.2020: Frankenberg - Zu einem schweren Alleinunfall kam es späten Montagabend (30.11.2020) zwischen Frankenberg und Somplar (Landkreis Waldeck-Frankenberg). Vier Personen wurden zum Teil schwerst verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Nur kurz zuvor kippte bei Wiesenfeld ein Lkw um. Hier wurden zwei Personen leicht verletzt. 

Unfall in Waldgebiet: Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert

Vier zum Teil schwerst verletzte Personen forderte am späten Montagabend (30.11.2020) ein Verkehrsunfall in dem Waldgebiet zwischen Somplar und Frankenberg. Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen kam auf schneebedeckter und nahezu gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und krachte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Durch den heftigen Seitenaufprall wurden nach Angaben der Polizei Frankenberg alle vier Insassen zum Teil schwerst verletzt.

Zahlreiche Rettungskräfte, auch aus den benachbarten Landkreisen, eilten den Verletzten zur Hilfe. Eine verletzte Person befand sich bei Ankunft der ersten Rettungskräfte bereits außerhalb des Fahrzeuges, drei weitere noch im Fahrzeug. Um die Verletzten versorgen und schonend aus dem Unfallwrack retten zu können, wurde von der Feuerwehr das Fahrzeug zunächst gesichert und das Dach entfernt. Alle Verletzten wurden nach ihrer Erstversorgung in Krankenhäuser nach Marburg, Frankenberg und Korbach transportiert. 

Kreis Waldeck-Frankenberg: In einem Waldgebiet krachte ein Kleinwagen gegen einen Baum.

Kreis Waldeck-Frankenberg: Zahlreiche Rettungskräfte waren nach Unfall im Einsatz

Insgesamt waren vier Rettungswagen, drei Notärzte, mehrere Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die Feuerwehr und Polizei Frankenberg vor Ort im Einsatz. Während der Rettungsmaßnahmen war die Landstraße zwischen Somplar und Frankenberg für den Verkehr gesperrt. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf 15000 Euro. 

Kurz zuvor verlor aufgrund des Schneefalls und der schneebedeckten Fahrbahn auf der Kreisstraße zwischen Burgwald und Wiesenfeld ein Lkw-Fahrer die Kontrolle über seinen Sattelzug. Er stieß mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Zwei Personen wurden verletzt. 

Weiterer Unfall: Lkw krachte mit VW zusammen und blockierte Straße

Kurz vor Wiesenfeld, im Bereich einer Gefällstrecke, geriet der Fahrer eines Gliederzuges ins Rutschen. Alle Bemühungen den Gliederzug auf der Straße zu halten, scheiterten. Quer zur Fahrbahn rutschend stieß der Lkw zunächst mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Kurz darauf kippe die Zugmaschine samt Container auf die Seite und blockierte bis zum Morgen die Kreisstraße. Durch den Unfall wurden beide Fahrzeugführer leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. 

Aufgrund des Schnees verlor ein Lkw-Fahrer die Kontrolle.

Den Gesamtschaden beziffert die Polizei Frankenberg auf 35000 Euro. Beladen war der Lkw mit Paketen. Die K117 war für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. Zwei hinter dem Unfall stehende Lkw-Fahrer mussten Stunden bis zur Bergung ausharren. Für sie gab es keine Wendemöglichkeit. (Mark Pudenz, Martina Biedenbach)

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