Landkreis vergibt Zuschüsse in Höhe von 1,7 Millionen Euro für Kita-Bau

1,7 Millionen Euro vom Kreis Waldeck-Frankenberg für Kita-Gebäude

Die Bauarbeiten an der Evangelischen Kindertagesstätte in Battenberg sind bereits in vollem Gange: Dort überreichte Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (4. von links) gleich drei Förderbescheide für den Kita-Bau. Darüber freuten sich (von links) Lea Engel (Kita Laisa), Andreas Strake (Leiter Jugendamt), Regina Degen (Ev. Kita Battenberg), Bürgermeister Christian Klein (Battenberg), Christian Peter (DRK-Kreisverband) und Wilfriede Frank (DRK-Kita Battenberg).
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Die Bauarbeiten an der Evangelischen Kindertagesstätte in Battenberg sind bereits in vollem Gange: Dort überreichte Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (4. von links) gleich drei Förderbescheide für den Kita-Bau. Darüber freuten sich (von links) Lea Engel (Kita Laisa), Andreas Strake (Leiter Jugendamt), Regina Degen (Ev. Kita Battenberg), Bürgermeister Christian Klein (Battenberg), Christian Peter (DRK-Kreisverband) und Wilfriede Frank (DRK-Kita Battenberg).

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg vergibt in diesem Jahr Zuschüsse in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro für Baumaßnahmen sowie Infrastrukturverbesserungen in Kindergärten und Kindertagesstätten. Wie Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese in einer Pressemitteilung berichtete, kommen die Kreismittel insgesamt 13 Projekten an zwölf Standorten zugute.

Waldeck-Frankenberg – „Der Kreisanteil beträgt in aller Regel 20 Prozent der förderfähigen Kosten, weitere Zuschüsse kommen von Bund und Land, auf Standortkommunen und Träger entfällt ebenfalls ein Kostenanteil“, so Frese. Besondere Bau- und Ausstattungsmaßnahmen, die der Einrichtung oder Optimierung der Mittagsverpflegung dienen, können sogar mit bis zu 80 Prozent gefördert werden.

Mit den 1,7 Millionen Euro, die der Landkreis Waldeck-Frankenberg in diesem Jahr als Zuschüsse für Baumaßnahmen sowie Infrastrukturverbesserungen in Kindergärten und Kindertagesstätten vergibt, „ist es möglich, unsere Kitas in einem überschaubaren Zeitrahmen fit für die Zukunft zu machen.“ Das sagte der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese, als er drei der dreizehn Förderbescheide in Battenberg überreichte.

Unterstützung für die Kinderbetreuung

Über zwei davon durfte sich Battenbergs Bürgermeister Christian Klein freuen. Gut 84 000 Euro entfallen auf den Bau einer Krippengruppe in der Evangelischen Kindertagesstätte Laisa, mit knapp 70 000 Euro unterstützt der Landkreis den Ankauf des ehemaligen Chrischona-Kindergartens in der Kernstadt, der mit der ebenfalls erworbenen benachbarten ehemaligen Stadtmission baulich verbunden werden soll. Fast 100 000 Euro konnte DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Peter für die Erweiterung des Familienzentrums am Burgberg um eine Krippengruppe entgegennehmen.

Sowohl Klein als auch Peter dankten dem Landkreis für die schnelle und unbürokratische Hilfe, die es ermögliche, die Kinderbetreuung auf einem zeitgemäßen pädagogischen und betreuerischen Stand zu halten, teilte der Landkreis in seiner Pressemeldung mit.

Viel Bedarf: räumliches und konzeptionelles Angebot wird erweitert

Auch die Leiterinnen der Kitas in Battenberg und Laisa, Regina Degen und Lea Engel, freuten sich, dass sie mit Unterstützung des Kreises ihr räumliches und konzeptionelles Angebot erweitern können. Der Bedarf bei den Familien im Stadtgebiet sei gegeben und wachse weiter. Dies liege einerseits an Zuzügen von außerhalb, andererseits an der wieder steigenden Geburtenrate.

Erster Kreisbeigeordneter Frese betonte noch einmal besonders, dass der Kreis sich seiner Verantwortung für das Wohl und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen voll und ganz bewusst sei. In den vergangenen Jahren habe man enorme Summen in den Schulbau investiert, um jungen Menschen ein optimales Lernumfeld zu bieten. Jetzt habe man die Kindertagesstätten verstärkt in den Fokus genommen. „In aller Regel sind beide Elternteile berufstätig und brauchen Betreuungszeiten für die Kinder, die den realen Anforderungen des Arbeitslebens angepasst sind“, sagte Frese. (Jörg Paulus)

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