Vermutlich technischer Defekt in einem elektrischen Heizgerät

Wohnhaus in Herbelhausen total verqualmt – keine Verletzten

Großeinsatz der Feuerwehren aus Gemünden, Sehlen, Grüsen und Herbelhausen/Ellnrode an diesem Wohnhaus in Herbelhausen am Mittwochmittag.
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Großeinsatz der Feuerwehren aus Gemünden, Sehlen, Grüsen und Herbelhausen/Ellnrode an diesem Wohnhaus in Herbelhausen am Mittwochmittag.

Feuerwehreinsatz im Gemündener Stadtteil Herbelhausen: Die Rauchentwicklung war vermutlich wegen eines technischen Defekts in einem elektrischen Heizgerät entstanden.

Herbelhausen – Wegen einer gewaltigen Rauchwolke aus einem Wohnhaus in der Straße Zum Dachsberg mussten am Mittwochmittag 33 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Gemünden, Sehlen, Grüsen und Herbelhausen/Ellnrode nach Herbelhausen ausrücken, die Frankenberger Feuerwehr rückte mit der Drehleiter an.

Die Rauchentwicklung war vermutlich wegen eines technischen Defekts in einem elektrischen Heizgerät entstanden.

Verletzt wurde niemand, während des Feuerwehreinsatzes befanden sich alle Bewohner außer Haus. Als Einsatzleiter war Gemündens Stadtbrandinspektor Andrè Boucsein als erster Feuerwehrmann am Einsatzort.

Er sprach von einer „gigantischen Rauchentwicklung“, das ganze Haus sei total verqualmt gewesen. Neben Polizei und Rotem Kreuz war auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick vor Ort.

Die Rauchwolke im Obergeschoss des Wohnhauses hatten Nachbarn um 13.05 Uhr bemerkt, sie alarmierten sofort die Einsatzkräfte. Die Feuerwehrleute drangen mit schwerem Atemschutzgerät in das Gebäude ein, „zeitweise waren gleichzeitig drei Trupps im Haus“, berichtete Boucsein.

Wegen der engen Bebauung in der Straße alarmierte er vorsichtshalber auch die Frankenberger Feuerwehr mit Drehleiter – die musste aber nicht zum Einsatz kommen. Auch ein Gerätewagen Atemschutz wurde nach Herbelhausen angefordert.

Bei ihrem Innenangriff setzten die Einsatzkräfte auch einen Hochdrucklüfter ein, damit wurden Qualm und Rauch ins Freie befördert. In den nächsten Tagen ist das alte und total verrauchte Haus allerdings nicht bewohnbar.

Über die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Über die Einsatzstärke der Feuerwehren zur Mittagszeit freute sich Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick: „Tagsüber ist es in den kleinen Dörfern mitunter sehr schwierig, genügend Einsatzkräfte zu haben.“ mjx

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