Vier Geburten an einem Tag

„Neujahrsbaby“ ließ im Frankenberger Krankenhaus bis 2. Januar auf sich warten

Gerade geboren: Gleich vier „Neujahrsbabys“ gab es im Frankenberger Kreiskrankenhaus. Die Babys wurden aber alle erst am 2. Januar geboren. Im Bild (von links) Kinderkrankenschwester Janina Boucsein mit dem kleinen Tim auf dem Arm, Chefarzt Dr. Volker Aßmann, Ärztin Eva Ossmann mit der kleinen Frieda, Kinderkrankenschwester Gabriele Werner mit Leonie, Kinderkrankenschwester Janina Kuczera hält die kleine Emma.
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Gerade geboren: Gleich vier „Neujahrsbabys“ gab es im Frankenberger Kreiskrankenhaus. Die Babys wurden aber alle erst am 2. Januar geboren. Im Bild (von links) Kinderkrankenschwester Janina Boucsein mit dem kleinen Tim auf dem Arm, Chefarzt Dr. Volker Aßmann, Ärztin Eva Ossmann mit der kleinen Frieda, Kinderkrankenschwester Gabriele Werner mit Leonie, Kinderkrankenschwester Janina Kuczera hält die kleine Emma.

Das „Neujahrsbaby“ im Kreiskrankenhaus in Frankenberg ließ auf sich warten – der erste Erdenbürger 2021 in der Philipp-Soldan-Stadt erblickte erst am 2. Januar das Licht der Welt.

Frankenberg – Am Samstag ging es dann allerdings Schlag auf Schlag. Schon kurz nach Mitternacht um 0.20 Uhr wurde die kleine Leonie geboren, eine knappe Stunde später um 1.10 Uhr der kleine Tim. Mit Frieda folgte um 2.50 Uhr das nächste Mädchen.

Drei Geburten in zweieinhalb Stunden, die Ärzte, Schwestern und Hebammen in der Frankenberger Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe von Chefarzt Dr. Volker Aßmann hatten alle Hände voll zu tun. Das Besondere an den ersten drei Geburten 2021 in Frankenberg: „Die Eltern dieser Kinder kommen alle aus Winterberg“, berichtete Chefarzt Dr. Aßmann.

Der Zulauf von Müttern aus dem Hochsauerlandkreis sei auffällig, merkte Dr. Aßmann an, das liege vor allem am guten Ruf der Frankenberger Geburtshilfe. Erst 2017 waren die Kreißsäle am Kreiskrankenhaus in Frankenberg nach den neuesten Standards komplett modernisiert worden, zudem gibt es an der Klinik ein gutes Angebot an Familienzimmern.

Bis zur vierten Geburt am 2. Januar im Kreiskrankenhaus in Frankenberg dauerte es glücklicherweise noch eine Weile: Um 14.40 Uhr herrschte aber wieder Betrieb im Kreißsaal – dann kam Emma zur Welt. Ihre Eltern kommen aus Wiesenfeld, und alle vier Familien freuten sich über ihre Neujahrsbabys. Schon in den nächsten Tagen soll es in der Frankenberger Klinik die nächsten Geburten geben.

„Alle Geburten waren problemlos“, berichtete Chefarzt Dr. Aßmann im Gespräch mit der HNA. Besonderen Wert legte er auf die Feststellung, dass das Personal zum Infektionsschutz konsequent FFP2-Masken trage.

Nach den Worten des Chefarztes kamen 2020 in Frankenberg insgesamt 596 Kinder zur Welt, rund zehn Prozent mehr als im Jahr davor.

2019 gab es in der Klinik 540 Geburten, 2018 wurden in Frankenberg 454 Kinder geboren. „2021 peilen wir wieder rund 600 Geburten an“, so Dr. Aßmann.  mjx

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