25 Jahre Zusammenarbeit

Viessmann erwartet in der Türkei "spürbares Wachstum"

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Beim Festakt: (von links) Geschäftsführer Dr. Celalettin Çelik, Max Viessmann und Vertriebsvorstand Thomas Heim.

Mit Partnern und Kunden hat das Allendorfer Unternehmen Viessmann auf 25 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit in der Türkei zurückgeblickt.

Bei einem Festakt in Istanbul standen Meilensteine dieser Erfolgsgeschichte im Mittelpunkt - zuletzt die Gründung des Werks in Manisa 2013. Auch in Zukunft will das Allendorfer Familienunternehmen mit seinen Partnern "Lebensräume für künftige Generationen" gestalten: Für 2020 ist eine Gerätegeneration mit Internetanschluss geplant, teilte Viessmann in einer Pressemitteilung mit.

25 Jahre nach Gründung von Viessmann Türkei befinde sich die Welt an einem Wendepunkt, sagte Max Viessmann bei der Jubiläumsfeier. "Unsere Welt ändert sich in einem immer schneller werdenden Tempo." Dies gelte insbesondere für den Klimawandel.

"2019 war das bisher heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Wir müssen uns dieses Problems annehmen, und wir müssen es gemeinsam tun."

Türkei verpflichtet sich zu Klimaschutz

Die Türkei habe die Notwendigkeit grundlegender Veränderungen erkannt und sich gemeinsam mit der deutschen Regierung zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zur Nutzung erneuerbarer Energien verpflichtet. Viessmann Türkei werde in diesem Kontext einen wichtigen Beitrag leisten. Die ersten 25 Jahre seien nur der Anfang gewesen. Man habe große Pläne.

Im Fokus steht dabei für Vertriebsvorstand Thomas Heim ein Integriertes Lösungsangebot: "Auch in Zukunft werden wir die richtigen Produkte und Lösungen im Bereich Heizen und Kühlen anbieten und um die Bereiche Wasser- und Luftqualität erweitern. Darüber hinaus werden wir passende Konnektivitätslösungen sowie weitere digitale Dienstleistungen anbieten."

In den vergangenen 25 Jahre sei Viessmann in der Türkei zu einem der führenden Akteure geworden. Wichtigster Meilenstein auf diesem Weg war die Einweihung des Werks Manisa 2013 mit einer Investition von mehr als 15 Millionen Euro.

"Vom ersten Tag haben wir die in der Türkei gefertigten Produkte auch ins Ausland geliefert", sagte Dr. Celalettin Celik, Geschäftsführer Viessmann Türkei. "So haben wir uns von einem Importeur zu einem lokalen Produzenten und Exporteur entwickelt." Aktuell gehen 70 Prozent der in Manisa gefertigten Gas-Wandgeräte in den Export.

Mehrere Hundert Mitarbeiter in der Türkei

Viessmann beschäftigt in der Türkei rund 300 Mitarbeiter. Neben der Produktion in Manisa und der Vertriebszentrale in Istanbul betreibt das Unternehmen zehn regionale Niederlassungen und beliefert mehrere hundert Partner. Zur positiven Entwicklung gehöre auch die Integration der Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung in Manisa.

Viessmann Türkei blickt optimistisch in die Zukunft: Für 2020 wird mit "spürbarem Wachstum" gerechnet.

Seit ersten November hat Viessmann auch eine neue Personalchefin. Die 50-Jährige Schwedin bringt internationale Erfahrung mit.

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