400 junge Bäume gestiftet

Wiederaufforstung im Arolser Holz gefördert: Vogelkirschen folgen Fichten

Auf Fichten folgt die Vogelkirsche: 400 Bäumchen mitsamt Verbissschutz hat Klaus Homberger (links) für diese Fläche im Arolser Holz gesponsert. Unser Bild zeigt ihn mit Mitarbeiter Yannik Kearns (rechts) und dem Leiter der Fürstlichen Hauptverwaltung, Achim Frese. Foto: Sandra Simshäuser
+
Auf Fichten folgt die Vogelkirsche: 400 Bäumchen mitsamt Verbissschutz hat Klaus Homberger (links) für diese Fläche im Arolser Holz gesponsert. Unser Bild zeigt ihn mit Mitarbeiter Yannik Kearns (rechts) und dem Leiter der Fürstlichen Hauptverwaltung, Achim Frese.. Foto: Sandra Simshäuser

400 junge Vogelkirsch-Bäume werden im Arolser Holz gepflanzt.

Bad Arolsen – Die Vogelkirsche liebt die Sonne. Beste Aussichten also für die 400 Bäumchen, die bei der jüngsten Wiederaufforstungsmaßnahme im Arolser Holz gesetzt worden sind. Gesponsert wurde die Maßnahme auf gut 3000 Quadratmetern Waldfläche von Klaus Homberger.

Mit der Investition in die Natur möchte der Inhaber des Arolser Telefonladens auch seinen Kunden etwas zurückgeben, die ihm im vergangenen Jahr die Treue gehalten haben.

Blütenpracht im Wald zu erwarten

Auch Spaziergänger, die zwischen Arolsen und dem Remmeker Feld unterwegs sind, dürfen sich freuen. In den kommenden Jahren können sie mit einem Blütenmeer am Wegrand rechnen, von dem auch zahlreiche Vögel und Bienen profitieren.

Zu dem gesponserten Komplettpaket gehören aber nicht nur die ökologisch hochwertigen Bäumchen. Jeder neu gepflanzte Kirschbaum hat einen Verbissschutz aus unbehandeltem Holz erhalten.

Schutz vor Verbiss

Da weder Metall noch Plastik verarbeitet sind, entsteht bei einem Herauswachsen der Bäume kein weiterer Arbeitsaufwand und keine Belastung für die Umwelt. Die bis zum Wüten von Sturmtief Friederike und des Borkenkäfers von Fichten bestandene Fläche mache indes nur einen Bruchteil der 500 Hektar Wald aus, die wiederaufgeforstet werden müssen, sagt Achim Frese, der Leiter der Fürstlichen Hauptverwaltung.

In einigen Bereichen setze man auf Naturverjüngung, etwa durch kleine Buchen, die sich selbst ausgesät haben. Der größte Teil jedoch muss mit trockenheitsresistenten Baumarten aufgeforstet werden. (Sandra Simshäuser)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.