Michael und Robin Göbel übernehmen Betreuung des Vogelhauses

Voliere im Korbacher Katthagen nach Horst Sude benannt: 85-Jähriger übergibt Aufgabe in jüngere Hände

Voliere im Katthagen: (von links) Robin und Michael Göbel kümmern sich künftig um die Tiere, Bürgermeister Klaus Friedrich und Bauhofleiter Friedhelm Schmidt danken Horst Sude für das langjährige Engagement.
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Voliere im Katthagen: (von links) Robin und Michael Göbel kümmern sich künftig um die Tiere, Bürgermeister Klaus Friedrich und Bauhofleiter Friedhelm Schmidt danken Horst Sude für das langjährige Engagement.

Mehr als 40 Jahre lang hat er sich ehrenamtlich um die Vogelvoliere im Katthagen gekümmert und den Korbachern die Vogelwelt nahegebracht: Am Mittwoch übergab Horst Sude (84) die Aufgabe in jüngere Hände.

Korbach – Robin (15) und Michael (51) Göbel haben künftig die Aufsicht über 50 Nymphensittiche, Wellensittiche, Kanarienvögel, Europawachteln und Co. Als Dank für das ehrenamtliche Engagement wird das große Vogelhaus in Horst-Sude-Voliere umbenannt. Bürgermeister Klaus Friedrich und Bauamtsleiter Friedhelm Schmidt überreichten dem Korbacher eine entsprechende Plakette, die an der Vogelunterkunft angebracht werden soll.

1974 hatte die Stadt die Voliere errichtet. „In den ersten Jahren betreute der Verein Ornis die Voliere, aber schon kurze Zeit später übernahm Horst Sude die ehrenamtliche Betreuung und kümmerte sich mit großem Engagement und Sachverstand um die Hege und Pflege der Tiere“, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich.

50 Vögel, darunter verschiedene Sitticharten, Feldhühner und Wachteln, sind im großen Vogelhaus zu bewundern.

Die Aufgabe werden künftig Michael Göbel und sein Sohn Robin ebenfalls ehrenamtlich übernehmen. Die beiden Korbacher sind über Hühner zu Ziervögeln gekommen und haben selbst seit einigen Jahren eine eigene Voliere mit verschiedenen Vogelarten. Doch die Voliere im Katthagen ist eine besondere Herausforderung: 50 Feldhühnchen, Wachteln, Fasane, verschiedene Sitticharten und Kanarienvögel müssen täglich mit frischem Wasser und Futter versorgt werden, die Wellensittich brauchen abwechslungsreiches Spielzeug. Regelmäßig müssen Michael und Robin Göbel die Voliere reinigen und wenn Tiere krank sind, die richtigen Maßnahmen in die Wege leiten. „Ich gehe von rund einer Stunde Zeitaufwand am Tag aus“, sagt Michael Göbel.

Dafür steht ihnen ein komfortabel ausgestattetes Vogelhaus zur Verfügung: Für 50.000 Euro hatte die Stadt vor dem Hessentag 2018 die damals 44 Jahre alte Voliere saniert. Mit dem Geld wurde eine neue Bodenplatte eingebaut, Stützen und Gitter ausgetauscht, Malerarbeiten durchgeführt und eine Frischwasserleitung neu installiert. Es gibt einen beheizbaren Innenraum für kalte Tage. Fördermittel gab es damals aus dem Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ des hessischen Umweltministeriums.

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