Volkstrauertag: Landkreis gedenkt der Kriegsopfer

Am Hochkreuz auf dem Frankenberger Friedhof: (von links) Landrat Dr. Reinhard Kubat, Rainer Schellenberg (Kreisgeschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge), Bürgermeister Rüdiger Heß, Carsten Landau (Bauhof), Kommandeur Oberstleutnant Holger Schmör, Pfarrer Holland-Letz und Pater Norbert. Fotos:  Clausen

Waldeck-Frankenberg. Mit Kränzen, Worten und Musik ist am Volkstrauertag auch im Landkreis der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft gedacht worden. Die zentrale Gedenkfeier fand auf dem Friedhof in Frankenberg statt.

Dort legten unter anderem Landrat Dr. Reinhard Kubat und Rainer Schellenberg, der Kreisgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, einen Kranz nieder. Die Kriege seien zwar weiter weg gerückt, aber deshalb sei die Welt nicht friedlicher geworden, so Kubat.

Gedacht wurde dabei der gefallenen Soldaten, der zivilen Kriegsopfer, der Menschen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt oder getötet wurden und werden sowie der Opfer von Kriegen, die ihre Heimat verloren haben oder gar heute wieder auf der Flucht sind.

Eine zentrale Stellung in diesem Jahr nehme der 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs ein, bei dem eine ganze Generation junger Männer in den sinnlosen Tod geschickt wurde, sagte Landrat Dr. Kubat. Vor 75 Jahren dann der Beginn des Zweiten Weltkriegs, bei dem unser Land eine Schuld auf sich geladen habe, für die die Deutschen mit entsetzlichen Opfern und Leiden bezahlen mussten und die immer noch untrennbar mit unseren Gedanken verbunden sei.

Auch auf die positiven Gedenktage wurde verwiesen. So für die Region Waldeck-Frankenberg der 100. Geburtstag des Edersees und für die Deutschen der 25. Jahrestag des Mauerfalls. Landrat Kubat dankte Stabsfeldwebel a. D. Rainer Schellenberg, der seit 30 Jahren die Gedenkfeier mitorganisiert.

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