Fitnesstraining auf dem Wasser

Cool und trendy: Sommersport Stand up Paddling auf dem Diemelsee

Das Team vom SUP Club Paderborn zeigt den faszinierenden Trendsport und verleiht Boards.
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Das Team vom SUP Club Paderborn zeigt den faszinierenden Trendsport und verleiht Boards.

Stand up Paddling liegt voll im Trend. Wer das besondere Gefühl beim stehenden Paddeln mal erleben möchte, ist beim SUP Club Paderborn am Diemelsee genau richtig.

Stehend übers Wasser gleiten – mit erhabenem Blick über das Wasser. So majestätisch wie beim Stand up Paddling muss sich Jesus auf dem See Genezareth gefühlt haben. Inzwischen ist das Stehendpaddeln schon ein wahrer Trendsport, manche nennen ihn auch Paddle Boarding oder einfach SUPen.

Natürlich werden beim Paddeln Schulter-, Rumpf- und Rückenmuskulatur trainiert – prima für Fitness und Gesundheit. Doch das Beste: Jeder kann gleich loslegen, denn spezielle Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeiten sind für den Einstieg in dieses coole Sommer-Hobby nicht erforderlich. So hat die ganze Familie ihren Spaß.

Jana und Steffi zeigen die großen Boards. Denn auch beim Stand up Paddling kommt es auf das passende Equipment an.

Der Natur auf dem Wasser ganz nah – mit der Aussicht über das Meer, den Fluss oder den See. Zum Beispiel den Diemelsee mit seiner schönen Landschaft drumherum. Dort verleiht der SUP Club Paderborn Boards, bietet aber auch Anfängerkurse an. Die SUP-Coaches erklären das Wichtigste zum Equipment, zu der kraftschonenden Paddeltechnik und vor allem den Sicherheitsregeln. Nach einer kleinen Einführung kann’s schon losgehen mit einer kleinen Tour auf dem SUP.

Boris Rauscher, Gründer und Inhaber des SUP Club Paderborn.

„Das Faszinierende am SUPen ist die Vielseitigkeit. Man kann eine chillige Tour unternehmen und dabei die Landschaft vom Wasser aus neu entdecken. Man kann aber auch einfach auf dem Board, im Wasser chillen. Oder man lässt es sportlich angehen und kauft sich ein schmales Raceboard, mit dem hohe Geschwindigkeiten möglich sind. Ruhige Flüsse sind genauso gut zum SUPen geeignet wie Seen oder Küstengewässer, zum Beispiel die Ostsee“, erklärt Boris Rauscher. Der Gründer des SUP Clubs Paderborn am Diemelsee ist seit 2018 leidenschaftlicher Paddler. „Mit der Vereinsgründung vor zwei Jahren hatte ich das Ziel, diesen tollen Sport möglichst vielen Menschen in der Region zu ermöglichen“, so Rauscher, der von Beruf Entwickler in der Automobilindustrie ist. Seine sonstigen Hobbys: Reisen und Radfahren. Natürlich habe er die Marktlücke gesehen, denn damals gab es noch keinen Anbieter für SUP in Paderborn und am Diemelsee.

Beim Stehpaddeln kommt es auf die korrekte Technik an.

Inzwischen betreiben Rauscher und sein Club Verleih-Stationen am Diemelsee, Schiedersee und in Paderborn, wo er SUP-to-GO anbietet. Das heißt, man kann beim SUP Club das Board im Rucksack verstaut abholen und verschiedene Seen der Umgebung erkunden.

Zum SUP Club Paderborn gehören zurzeit die Trainer und das Orga-Team – insgesamt acht Leute. Alle sind leidenschaftliche Paddler und geben dies gern an ihre Kunden weiter.

„Endlich dürfen wir ab sofort wieder regulär öffnen und SUP-Kurse ohne Einschränkungen anbieten“, so Rauscher, der froh über die Lockdown-Lockerungen ist, aber seine Sicherheitsmaßnahmen betont: „Wir halten beim Kurs natürlich immer eine Paddellänge Abstand - und das sind mehr als 1,5 Meter. Natürlich gehören auch die Wettkämpfe zum Sport und Spaß auf dem Gewässer. 2019 hat der SUP Club Paderborn am Lippesee ein Jedermann-SUP-Rennen veranstaltet, etwa 30 Teilnehmer hatten großen Spaß, den mit Bojen gesetzten Kurs von 500 Metern Länge auf Zeit zu paddeln. „Das war super, deshalb kann ich mir auch gut vorstellen, dieses Event eines Tages auch am Diemelsee zu veranstalten“, so der Vereinsvorsitzende.

Übrigens: Für den Diemelsee sucht der SUP Club laufend Unterstützung, insbesondere in den Sommermonaten. „Ideal wäre es, wenn die Bewerber ein DLRG-Schwimmabzeichen besitzen und aus direkter Nähe des Diemelsees kommen. Wir freuen uns immer auf Leute die bei uns mitmachen möchten“, lädt Boris Rauscher herzlich zum Kennenlernen ein.

Zu den Kosten: Ein gutes SUP-Board, mit dem man fünf Jahre und länger Spaß hat, kostet ab 500 Euro aufwärts. Anfänger sollten sich zunächst für ein Allround-Board entscheiden. Tipp: Einfach mal beim SUP Club Paderborn gucken, der hat in seinem Shop am Diemelsee verschiedene Modelle im Angebot.   

Erst kommt die Einführung der SUP-Coaches, dann das Stand-Up-Paddling-Vergnügen.

Hintergrund:  Erst in den 2000er Jahren hat sich Stand-Up-Paddling als Sportart entwickelt. Laut Wikipedia gibt es mehrere Ursprünge: Polynesische Fischer bewegten sich beispielsweise vor Tahiti in ihren Kanus stehend fort. Und Surflehrer auf Hawai nutzten Stehpaddeln als komfortable Fortbewegungsart, um zu den wellenbrechenden Riffen zu gelangen.            

Info: www.supclubpaderborn.de

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