Sicherheit und Hygieneregeln in Wahllokalen

201 Wahlhelfer in Frankenberg im Einsatz: Großer Aufwand wegen Corona

Wahlvorstand: In der der Sporthalle der Wigand-Gerstenbergschule sorgen hier (von links) Alexander Heß, Eckhard Eitzenhöfer und Karl-Heinz Zankel auch dafür, dass die Hygienevorschriften wegen der Corona-Pandemie eingehalten wurden. Mund-Nasen-Masken waren Pflicht.
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Wahlvorstand: In der Sporthalle der Wigand-Gerstenberg-Schule sorgen hier (von links) Alexander Heß, Eckhard Eitzenhöfer und Karl-Heinz Zankel auch dafür, dass die Hygienevorschriften wegen der Corona-Pandemie eingehalten werden. Mund-Nasen-Masken waren Pflicht.

Kommunalwahl in Pandemie-Zeiten, das heißt: Masken, Abstand, Desinfektionsmittel und Verlegung von Wahllokalen in große Hallen - wie das Beispiel der Stadt Frankenberg zeigt.

Frankenberg. Es gab getrennte Eingänge und Ausgänge oder zumindest einen „Einbahnstraßenverkehr“ – ein „Begegnungsverkehr“ der Wähler war kaum möglich: Wegen der Corona-Pandemie ging in den 27 Wahllokalen bei der Kommunalwahl am Sonntag in Frankenberg die Sicherheit vor.

Für jeden Wahlvorstand gab es FFP2-Masken und Einweghandschuhe, auf Schnelltests wurde aber verzichtet. In Frankenberg und den Stadtteilen waren 201 Wahlhelfer im Einsatz – für Wahlvorstand und Wähler standen Desinfektionsspender zur Verfügung. Auch die Wähler mussten Mund-Nase-Masken tragen. Wer seine vergessen hatte, konnte eine vor Ort bekommen.

„Hier wird ein Riesenaufwand von der Stadt betrieben, um die Sicherheit der Wähler und der Wahlvorstände wegen der Pandemie zu gewährleisten. Die Wahlvorstände arbeiten in zwei Schichten, eine vormittags, eine nachmittags“, kommentierte Wahlhelfer Eckhard Eitzenhöfer vom Wahlvorstand in der Wigand-Gerstenberg-Schule. Neben dem Hygienesystem seien zudem nur Wahlhelfer ausgewählt worden, die nicht zur Risikogruppe gehören. „Hier konnte ich mich total sicher fühlen“, berichtete Romy Georgi, für den Wahlvorgang seien sogar Kugelschreiber „zur einmaligen Verwendung“ zur Verfügung gestellt worden.

„Die Wahl läuft gut, die Wähler haben sich ausnahmslos an die Hygienevorschriften gehalten“, berichtete am Nachmittag der Frankenberger Ordnungsamtsleiter Carsten Buch. Er machte sich in den Wahllokalen vor Ort selbst ein Bild von der Lage. Zum Glück habe es keine Fälle gegeben, dass Wähler keine Mund-Nase-Maske tragen wollten. „Wähler ohne Maske hätten wir nicht an der Wahlhandlung hindern dürfen“, erklärte Buch. Aufgrund der Pandemielage seien die Hygieneregelungen bei den Wählern auf großes Verständnis gestoßen.

Auch wenn der organisatorische Aufwand wegen Corona diesmal größer gewesen sei, habe er sich gelohnt. „Es ist alles gut gelaufen“, sagte Buch. Wegen der Corona-Pandemie seien einige Wahllokale wie in der Wigand-Gerstenberg-Schule in größere Räume verlegt worden – dort fand die Wahl für die beiden Wahlbezirke „Hinterscheide“ und „Ederdorf“ diesmal in der Schulsporthalle statt.

In den Wahllokalen sei auch die Anzahl der Wahlkabinen auf maximal zwei reduziert worden, so Buch. Das enorme Aufkommen an Briefwählern habe der Verwaltung dabei in die Karten gespielt.  

Von Gerhard Meiser

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