1. Startseite
  2. Lokales
  3. Frankenberg / Waldeck

Waldeck-Frankenberg: 31 Gartenfreunde öffnen ihre Refugien

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Vorfreude auf den 8. Tag der offenen Gärten: Die Teilnehmer trafen sich im Dalwigksthaler Mühlengarten von Jan Küstner für ein Erinnerungsfoto, in der Alten Mühle zum Austausch und um Flyer und Plakate in Empfang zu nehmen.
Vorfreude auf den 8. Tag der offenen Gärten: Die Teilnehmer trafen sich im Dalwigksthaler Mühlengarten von Jan Küstner für ein Erinnerungsfoto, in der Alten Mühle zum Austausch und um Flyer und Plakate in Empfang zu nehmen. © Marianne Dämmer

Fuchsia, rose, magenta, blush – Blumen in warmen, knalligen Farben zieren die neuen Flyer und Plakate, mit denen für den 8. Tag der offenen Gärten Waldeck-Frankenberg am 18. und 19. Juni ab sofort geworben wird: 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ihre Gärten dem interessierten Publikum öffnen.

Waldeck-Frankenberg – Die Gartenfreunde kamen am Montagabend zum Frühlingsbüfett in der Alten Mühle in Dalwigksthal zusammen, um sich auszutauschen, einzustimmen und die Plakate und Flyer in Empfang zu nehmen, die frisch aus der Druckerei gekommen waren.

Von Bauern- und Rosengärten über historische Anlagen bis hin zum japanischen Garten reicht das Spektrum, das beim 8. Tag der offenen Gärten im Juni zu sehen ist. „Wir freuen uns, dass Sie beim Tag der offenen Gärten mitmachen und ihre Oasen der Öffentlichkeit präsentieren“, begrüßte Dr. Birgit Kümmel von der Projektgruppe die Teilnehmer, die alle mit feinen Leckereien zum Gelingen des bereits zur Tradition gewordenen Frühlingsbüfetts beigetragen haben. Nachdem das Gartenfestival 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, würden sich Garten- und Blumenfreunde nun umso mehr darauf freuen, endlich wieder einen Blick in fremde Gärten werfen zu dürfen, die Gestaltungen und Arrangements zu genießen.

Es ist sehr schön, dass der Tag der offenen Gärten wieder stattfindet“

„Es ist sehr schön, dass der Tag der offenen Gärten wieder stattfindet – wir machen mit, so lange es möglich ist“, unterstrich Barbara Beisinghoff, die zusammen mit ihrem Mann Rudolf den historischen Küchengarten in Rhoden stetig weiterentwickelt und zum wiederholten Mal teilnimmt – dabei zeigt sich der große Garten jedes Mal in einem neuen Bild. Andere sind zum ersten Mal dabei und gespannt auf die Resonanz – die insgesamt sieben neuen Teilnehmer kommen aus Hatzfeld, Schreufa, Frankenau, Braunau, Berndorf, Strothe und Dalwigksthal. Einige von ihnen werden in den kommenden Wochen auf der Gartenseite vorgestellt.

Informationen, Flyer, Plakate, Namensschildchen, Wegweiser – alles wird ehrenamtlich gestaltet und vorbereitet für die Teilnehmer des Tags der offenen Gärten. 
Informationen, Flyer, Plakate, Namensschildchen, Wegweiser – alles wird ehrenamtlich gestaltet und vorbereitet für die Teilnehmer des Tags der offenen Gärten.  © Marianne Dämmer

Wieder haben die Organisatoren Plakate in zwei Formaten drucken lassen. Außerdem sind in den Flyern nun mehr Informationen zu den einzelnen Gärten zu finden, so dass sich jeder im Vorfeld nach eigenen Interessen besser orientieren kann, erklärte Silvia Steiner von der Projektgruppe.

Finanzielle Unterstützung durch den Landkreis und die Sparkasse

Der Tag der offenen Gärten fand 2007 erstmals statt und wird seit 2008 alle zwei Jahre veranstaltet. Organisiert wird er ehrenamtlich von einer achtköpfigen Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Gartenkultur in Waldeck-Frankenberg zu fördern. Finanziell unterstützt wird das Projekt seit Anbeginn vom Landkreis und von der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. Landrat Jürgen van der Horst ist Schirmherr. Die Waldeckische Landeszeitung präsentiert den Tag der offenen Gärten seit 2007.

Ab sofort werden die Flyer im Landkreis verteilt, erhältlich sind sie auch im Verlagshaus der Waldeckischen Landeszeitung in Korbach sowie den WLZ-Agenturen Jaschko in Bad Arolsen, Stadtladen Rhoden sowie Buchland in Bad Wildungen.  (md)

Auch interessant

Kommentare