Kreistag will Anruf-Sammel-Taxi auf Firmen und Discos ausweiten

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Waldeck-Frankenberg. Der Waldeck-Frankenberger Kreistag will die Angebote des Anruf-Sammel-Taxis ausweiten und auch Firmen und Discotheken anbinden. Der Bedarf soll jetzt geprüft werden

„Das Anruf-Sammel-Taxi ist ein Erfolgsmodell“, urteilt der FWG-Fraktionschef im Kreistag, Uwe Steuber. Aber warum nicht Gutes besser machen? Das findet die Kreiskoalition aus SPD und CDU – sie will das Angebot erweitern.

Einstimmig folgten die Angeordneten bei ihrer Sitzung am Montag dem Antrag der beiden Parteien, dem Kreisausschuss mit einer Prüfung zu beauftragen. Er soll zwei Punkte klären:

  • Könnten die Taxen an Freitagen und Samstagen bis zur Schließung der Discos um 3 Uhr fahren statt bis 1.30 Uhr?
  • Sind zusätzliche Verbindungen zu großen Unternehmen im Kreis erforderlich? Dazu soll der Kreisausschuss die Schichtzeiten feststellen und ermitteln, ob es Bedarf gibt.

Die Prüfergebnisse sollen in die nächstes Jahr anstehende Fortschreibung des Nahverkehrsplanes mit einfließen.

Die FWG forderte zudem, grenzüberschreitend zu denken und zu prüfen, wie auch Nachbarn wie Hallenberg, Medebach und Marsberg mit anzubinden wären – sie müssten sich aber an den Kosten beteiligen. Auch dieser Antrag fand die Zustimmung aller.

Mit Mehrheit billigte der Kreistag einen weiteren Antrag der Linken: Wenn schon Verbindungen für Schichtarbeiter neu eingerichtet würden, müsse auch ermittelt werden, ob die Firmen an den Kosten beteiligt werden können, forderte Heidemarie Boulnois.

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