Das Kindergartenjahr hat begonnen und die Maske ist immer griffbereit

So läuft die Eingewöhnungszeit in der Kita Sonnenschein in Korbach

Mund-Nasen-Schutz: Bei der Betreuung der Krippen-Kinder wird er in der Kita Sonnenschein in Korbach stets getragen. Schließlich haben Erziehrinnen wie Corina Müller einen engen Kontakt zu den Kindern. Hier kümmert sie sich um den eineinhalbjährigen Luca.
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Mund-Nasen-Schutz: Bei der Betreuung der Krippen-Kinder wird er in der Kita Sonnenschein in Korbach stets getragen. Schließlich haben Erziehrinnen wie Corina Müller einen engen Kontakt zu den Kindern. Hier kümmert sie sich um den eineinhalbjährigen Luca.

Korbach – Auf dem Außengelände der Kita Sonnenschein in Korbach ist viel los. Die meisten der fast 140 Kinder, die in der Einrichtung betreut werden können, sind seit Beginn der Woche wieder da und nutzen die Möglichkeit, bei dem schönen Wetter draußen zu spielen. In Corona-Zeiten findet die Betreuung in den Kindergärten in Waldeck-Frankenberg ohnehin verstärkt unter freiem Himmel statt.

Die Kita Sonnenschein befindet sich wie die übrigen Einrichtungen im Landkreis im Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen. Die geltenden Sicherheits- und Hygiene-Regeln müssen auch weiterhin eingehalten werden. Seit dem offiziellen Start des Kindergartenjahres am Montag gibt es aber noch etwas, auf das die Kindergärten ein achtsames Auge haben müssen: Die Eingewöhnungsphase für alle neuen Kindergartenkinder, von denen viele zu den Jüngsten gehören. Gerade in der Krippe gelten daher besondere Regeln. Wie diese genau eingehalten und wie das Sicherheitskonzept umgesetzt wird, erläutert Kita-Leiterin Anja Köhler-Schotte.

„Jedes unserer neuen Kinder darf von einem Eltern- oder Großelternteil begleitet werden. Damit sich die Erwachsenen nicht begegnen, haben wir ein entsprechendes Uhrzeit-Modell eingeführt. So kommt eine Mutter mit ihrem Kind zum Beispiel von 8 bis 9 Uhr, eine andere dann von 9 bis 10 Uhr. So verteilen sich die Zeiten auf den Tag und die Eltern oder Großeltern sind dadurch nicht alle gleichzeitig mit den Kindern in der Einrichtung“, sagt Anja Köhler-Schotte.

Bislang gebe es keine Probleme – zumindest keine, die nicht gelöst werden könnten „Das Modell kommt manchen Müttern oder Vätern sogar entgegen, weil sie die Eingewöhnungszeit mit ihren Kindern besser mit ihrem Job vereinbaren können“, berichtet die Kindergartenleiterin.

Mit Blick auf den Mindestabstand ist es nach Auskunft von Anja Köhler-Schotte in der Krippe kaum möglich, diesen einzuhalten. „Deshalb tragen Eltern, Großeltern und auch Erzieherinnen stets einen Mund-Nasen-Schutz. Unsere jüngsten Kinder sind eben häufig in engem Kontakt mit dem Kita-Personal.“

Bei der Betreuung der älteren Kindergartenkinder sehe das etwas anders aus. „Ein Mund-Nasen-Schutz wird hier nicht mehr durchgängig getragen, wenn stattdessen der Mindestabstand eingehalten werden kann“, erklärt die Kita-Leiterin. Wenn jedoch ein Kind zum Beispiel auf den Schoß möchte, dürfe es das natürlich. „Aber unsere Erzieherinnen setzen dann sofort ihre Maske auf, die sie stets griffbereit haben.“

Dass die Eingewöhnungsphase trotz Corona-Einschränkungen funktioniert, berichtet auch Nina Kroppen. Ihr Enkelkind Luca wird in der Kita unter anderem von Erzieherin Corina Müller betreut. „Alle kümmern sich toll um ihn. Es ist sicher nicht leicht in diesen Zeiten, aber es klappt hier in Korbach sehr gut“, sagt die Großmutter.

Feste ohne Eltern

Wegen des Infektionsrisikos wird den Kindern in der Kita Sonnenschein das Essen serviert, ein Buffet gibt es noch nicht wieder. Auch das gemeinsame Zähneputzen muss noch warten. „Geturnt wird – wenn es das Wetter zulässt – draußen. Dorthin werden auch Nachmittagsangebote und Elternabende verlagert“, berichtet Kita-Leiterin Anja Köhler-Schotte.

Kindergarten-Feste, darunter das Laternenfest, sollen trotz Corona stattfinden. „Aber ohne Eltern, das geht leider noch nicht wieder.“

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