Eine „Lebensader“ für 210 000 Euro erneuert

Kreisstraße zwischen Neukirchen und Braunshausen saniert

Freie Fahrt zwischen Neukirchen und Braunshausen: (vorn, von links) Martin Riehl von Hessen Mobil, Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese und Bürgermeister Henning Scheele gaben die Strecke zusammen mit Vertretern der Baufirma Wachenfeld, Fachdienstleiterin Susanne Paulus und Ortsvorsteher Richard Hast frei.
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Freie Fahrt zwischen Neukirchen und Braunshausen: (vorn, von links) Martin Riehl von Hessen Mobil, Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese und Bürgermeister Henning Scheele gaben die Strecke zusammen mit Vertretern der Baufirma Wachenfeld, Fachdienstleiterin Susanne Paulus und Ortsvorsteher Richard Hast frei.

Lichtenfels-Neukirchen – Die Kreisstraße 48 vom Lichtenfelser Stadtteil Neukirchen ins benachbarte Braunshausen auf westfälischer Seite ist nach Erneuerung der Fahrbahndecke offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Auf einem rund 1,3 Kilometer langen Abschnitt wurde bis zu einer Tiefe von elf Zentimetern der alte Asphalt abgefräst und durch neuen Asphalt ersetzt.

Während der Bauarbeiten, die vom 5. bis 23. Oktober andauerten, war die Strecke für den Verkehr voll gesperrt. Die Kosten in Höhe von rund 210 000 Euro begleicht der Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Baumaßnahme erfolgte nach Aussage von Susanne Paulus, Leiterin des Fachdienstes Bauen beim Landkreis, relativ kurzfristig, weil unter anderem aufgrund günstiger Ausschreibungsergebnisse noch Geld in der Kreiskasse war.

Erster Beigeordneter Karl-Friedrich Frese dankte Hessen-Mobil und der beauftragten Baufirma Wachenfeld „für die hervorragende und schnelle Umsetzung der Maßnahme“, der Bevölkerung für das Verständnis. „Kreisstraßen sind in Waldeck-Frankenberg immer noch die Lebensadern, sie verbinden die Ortschaften“, sagte Frese. Diese zu erhalten diene der Sicherheit, zudem aber seien „die Baumaßnahmen auch ein verlässliches Konjunkturprogramm für die heimische Bauwirtschaft“, sagte Frese.

Für alle Aufträge hätten 2020 heimische Firmen die besten Angebote abgegeben, dankte Fachdienstleiterin Paulus auch für „sehr gute Ausschreibungsergebnisse“, so hätten größere Straßenabschnitte in Gänze fertiggestellt werden können.

Martin Riehl, Leiter des Fachbereichs Bauen bei Hessen Mobil, und Andreas Schäfer von der Firma Wachenfeld dankten für die gute Zusammenarbeit. Neukirchens Ortsvorsteher Richard Hast lobte, dass der Angleich zwischen Hessen und Westfalen gelungen sei.

Derzeit wird noch ein 400 Meter langer Teil der Kreisstraße 49 erneuert, der in Neukirchen vom Abzweig nach Dreislar und dem Abzweig nach Münden reicht. Die Umleitung führt über Medelon und Dreislar. Spielt das Wetter mit, sollen die Arbeiten in vier Wochen abgeschlossen sein. Ausgetauscht werden dort ebenfalls Deck- und Tragschicht, außerdem wird die Straße in der S-Kurve vollausgebaut, also die gesamte Fahrbahn inklusive Frostschutz erneuert.

Zusätzlich wird in der Kurve der Fahrbahnrand mit Bankettplatten verstärkt. Dafür sind rund 220 000 Euro veranschlagt.

Von Marianne Dämmer

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