Rund 30 Edertaler Feuerwehrleute im Einsatz

Mähdrescher brennt bei Buhlen nahe dem Edersee aus

Bis zu zwei Meter hohe Flammen schlagen oberhalb von Edertal-Buhlen aus einem Mähdrescher.
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Bis zu zwei Meter hohe Flammen: Dieses Bild bot sich den eintreffenden Feuerwehren. Der Landwirt, der den Schlepper fuhr, unterstützte die Löscharbeiten mit einem Wasserfass.

Oberhalb von Buhlen in Richtung Böhne nahe dem Edersee drang aus dem Heck eines Mähdreschers am Mittwochnachmittag plötzlich Qualm.

Dem Landwirt am Steuer der Maschine gelang es gegen 13.30 Uhr noch, das Gerät auf eine freie Fläche zu steuern und die Feuerwehr zu alarmieren. Als die Einsatzkräfte unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam kurz darauf eintrafen, schlugen bereits Flammen bis zu zwei Meter weit aus dem Gehäuse. Rund 30 Feuerwehrleute aus den Edertaler Ortsteilen Buhlen, Bergheim/Giflitz, Affoldern, Mehlen, Böhne und Hemfurth-Edersee rückten dem Brand zu Leibe mit knapp 6000 Litern Wasser und Löschmittel. Zwei Tanklöschfahrzeuge zu je 2500 Litern und eines zu 600 Litern kamen zum Einsatz. Außerdem holte der Landwirt vom Hof ein großes Wasserfass.

Wie im vorigen Jahr besteht nach Angaben von Dirk Rübsam die große Gefahr, dass sich solche Feuer zu Flächenbränden ausdehnen. Auf Feldern und im Wald ist es trotz des gefühlt durchwachsenen Sommers staubtrocken. Den Edertaler Einsatzkräften gelang es aber, ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

Am relativ neuen Mähdrescher entstand Totalschaden. Die Polizei beziffert den Neuwert des Fahrzeuges auf 230 000 Euro. Nach eineinhalb bis zwei Stunden waren die Löscharbeiten beendet. Verletzt wurde niemand. Über die Bandursache liegen der Polizei bisher noch keine Erkenntnisse vor.

Erst am Freitag voriger Woche hatte ein größerer Flächenbrand auf einem Stoppelfeld zwischen Wega und Mandern drei Feuerwehren über zwei Stunden hinweg beansprucht.

Mit dem Wasserfass des Landwirtes standen der Feuerwehr insgesamt rund 6000 Liter Wasser zur für die Löscharbeiten zur Verfügung

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