Europastaatssekretär Weinmeister übergibt Förderbescheid

Mündener bauen Backhaus

Geld für ein Backhaus: Europastaatssekretär Mark Weinmeister (2. von rechts) hat dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins, Hilmar Potente (rechts), einen Förderbescheid für den Bau eines Backhauses überreicht. Im Hintergrund Mitglieder des Vereins, Ortsbeirates, Bürgermeister Henning Scheele und Landtagsabgeordnete.
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Geld für ein Backhaus: Europastaatssekretär Mark Weinmeister (2. von rechts) hat dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins, Hilmar Potente (rechts), einen Förderbescheid für den Bau eines Backhauses überreicht. Im Hintergrund Mitglieder des Vereins, Ortsbeirates, Bürgermeister Henning Scheele und Landtagsabgeordnete.

Lichtenfels-Münden – Einen Förderbescheid in Höhe von rund 1650 Euro hat Europastaatssekretär Mark Weinmeister an den Heimat- und Verkehrsverein Münden überreicht. Mit dem Geld aus dem Programm „Starkes Dorf“ wird der Bau eines Backhauses unterstützt, das am Grillplatz unterhalb der Mündener Festhalle in Eigenleistung entsteht. Es wird mit vornehmlich historischen Materialien gebaut. Vereinsvorsitzender Hilmar Potente nahm den Bescheid dankend entgegen. Bürgermeister Henning Scheele lobte das Engagement der vielen Vereine im Ort.

1972 wurde der Heimat- und Verkehrsverein gegründet und seitdem werde von Mitte Mai bis Mitte September jeden Montagabend das Montagsgrillen angeboten, erklärte Hilmar Potente, als er die Arbeit des 38 Mitglieder starken Vereins vorstellte. Inzwischen würden 30 bis 35 Menschen am Montagsgrillen teilnehmen, das Angebot sei von den üblichen Grillwürstchen längst auf weitere Fleischgerichte, Hamburger und Pizza ausgeweitet worden. Auch kulturelle Veranstaltungen habe der Verein angeboten, etwa Auftritte von Bodo Bach und Frieda Braun.

Auf Initiative eines Mündeners werde nun mit einem Backhaus an längst vergangene Zeiten wieder angeknüpft. Damit solle nicht ein weiteres Fest im Ort installiert werden, sondern das Backhaus solle als Bereicherung für bereits bestehende Feste dienen und den Verein außerdem in die Lage versetzen, sich etwa für das Montagsgrillen gänzlich selbst zu versorgen, unterstrich Potente.

Die Steine für das Backhaus stammen von dem abgerissenen Haus Hamerla in Rhadern, die Ziegeln seien aus dem Ort, ebenso die alten Stallfenster, die wieder aufgearbeitet wurden – und die Tür werde nach altem Vorbild selbst gezimmert, erklärte Potente weiter. Mark Weinmeister zeigte sich vollen Lobes für das Engagement der Mündener und der Vereine: „Es gibt Orte, die sind in ihrer Gemeinde so stark, das sie auch mit wenigen Einwohnern viel auf die Beine stellen – genau für die ist das Programm „Starkes Dorf“ gedacht“.

Bevor es zum nächsten Termin ging, servierte der Heimat- und Verkehrsverein noch eine wärmende Suppe, die bei den Anwesenden, darunter auch die Landtagsabgeordneten Dr. Daniela Sommer (SPD), Claudia Ravensburg und Armin Schwarz (beide CDU), stellvertretender Ortsvorsteherin Antje Mitze sowie Frank Narewski vom Heimat- und Verkehrsverein großen Anklang fand.

Von Marianne Dämmer

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