Erste Sicherheitskonferenz in der Wandelhalle

943 Bad Wildunger beantworten Fragen zur Sicherheit

Auf Streife: Der Freiwillige Polizeidienst trägt zu einem steigenden Sicherheitsgefühl bei.  
Symbolfoto: Fredrik von Erichsen/dpa
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Auf Streife: Der Freiwillige Polizeidienst trägt zu einem steigenden Sicherheitsgefühl bei.

943 Bad Wildunger unterstützten sich hessische Sicherheitsinitiative Kompass und beantworteten Fragen zur Sicherheit.

Bad Wildungen – Seit Februar ist Bad Wildungen Teil der hessischen Sicherheitsinitiative Kompass.

3761 durch Zufall ausgewählte Bürger hatten einen Monat lang die Möglichkeit, an einer Sicherheitsbefragung teilzunehmen. Dabei ging es um das persönliche Sicherheitsgefühl, die Wahrnehmung der Sicherheitslage sowie die Lebensqualität in der Kommune. Insgesamt 943 Wildunger machten mit – das entspricht einer Rücklaufquote von rund 25 Prozent.

Wissenschaftlich durch die Professur für Kriminologie der Uni Gießen begleitet

Bei der ersten Sicherheitskonferenz in Bad Wildungen zeigte sich Bürgermeister Ralf Gutheil über die große Resonanz sehr erfreut. Die Befragung wird wissenschaftlich durch die Professur für Kriminologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen begleitet und ist derzeit noch in der Auswertung. Mit dem ausführlichen Ergebnis wird in Kürze gerechnet.

Auf Einladung der Stadtverwaltung kamen kommunale Akteure zum gedanklichen Austausch zusammen und erörterten bei einer Konferenz gemeinsam die Sicherheitslage der Kommune.

Bürgermeister Gutheil begrüßte dazu den Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Kriminaldirektor Achim Kaiser, sowie weitere Vertreter von Polizei und Kommune, kommunaler Parteien, Schulen, Behörden, Kirchen, sozialer Einrichtungen, Verbänden und Vereinen sowie Vertreter der Bürgervereine, die Altstadtkoordinatorin und Ortsvorsteher.

Freiwilliger Polizeidienst wird begrüßt von der Bevölkerung in Bad Wildungen

Der Kompass-Ansprechpartner der Polizei, Jan Selchow, erläuterte die Initiative. In einer Präsentation wurde die polizeiliche Sicherheitslage in Wildungen durch den Leiter der Polizeistation, Peter Basteck, dargestellt.

Aus kommunaler Sicht schilderten Katrin Buhl und Ordnungsamtsleiter Martin Segeler die aktuelle Situation. Sie stellten Präventionsmaßnahmen vor. Gut angekommen bei der Bevölkerung sei der Freiwillige Polizeidienst. „Wir haben viele positive Rückmeldungen“, sagte Buhl und sprach von einem steigenden Sicherheitsgefühl der Bewohner, seit die Uniformierten wieder in der Stadt Streife laufen.

Ziel: Sicherheitslage nachhaltig verbessern

Ein Präventionsrat und ein Jugendkoordinator seien im Amt, und aktuell werde ein Sicherheitsberater für Senioren ausgebildet. Gemeinsam mit Jugendlichen ist ein Bauwagen-Projekt in Vorbereitung, um jungen Leuten einen Treffpunkt anzubieten. Weitere Anregungen aus der Konferenz werden in die Arbeit eingebunden.

Auf Basis aller bisher gewonnenen Daten der Befragung sollen bis zur zweiten Sicherheitskonferenz kriminalpräventive Maßnahmen abgestimmt, erarbeitet sowie deren Umsetzung geplant werden. Erklärtes Ziel ist es, die Sicherheitslage in der Stadt nachhaltig zu verbessern sowie durch bereits bestehende oder neue Präventionsangebote zu stärken.  

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