Nach Befreiung wohlauf in den Wald

Hirsch in Waldeck-Frankenberg - Spektakuläre Bilder zeigen die Rettung

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Heillos verheddert: Ein junger Damhirsch verheddert sich bei Waldeck im Zaun

Ein Hirsch hatte sich in Waldeck-Frankenberg in einem Zaun verfangen. Naturfreunde haben ihn gerettet.

  • In Waldeck-Frankenberg hatte sich ein Hirsch an einem Zaun verheddert
  • Das Geweih des Tieres war in Seilen verfangen
  • Jagdpächter und ein Jäger retteten den Hirsch

Waldeck - Junger Hirsch in Nöten: Im Stadtteil Höhringhausen, ein Stadtteil von Waldeck im Kreis Waldeck-Frankenberg, hatte sich ein Damhirsch  am Montag mit seinem Geweih in einem mobilen Pferdezaun verheddert. Das Tier konnte sich ohne Hilfe nicht mehr alleine befreien. 

Eine Naturfotografin entdeckte den gefangenen Hirsch und informierte den Jagdpächter Udo Göckel. Gemeinsam mit seinem Jagdkollegen Volker Rößner machte er sich daran, den Hirsch zu befreien. 

Hirsch in Waldeck gefangen: komplizierte Rettungsaktion

Den scheuen Hirsch zu retten kostete einige Mühe. Langsam näherten sichUdo Göckel und Volker Rößner dem in Waldeck gefangenen Tier an. 

Vorsichtige Annäherung ans Problem.

Sie brachten den Hirsch zu Boden, erlösten ihn von den Fesseln und er rannte wohlauf in den Wald. Dazu mussten die beiden das Knäuel aus dünnen Seilen, dass sich um das Geweih geschlungen hatte vorsichtig entwirren. Die Seile bildeten offenbar einmal einen Koppelzaun. 

Uwe Göckel (vorne) und Völker Rößner bei einem Geduldsspiel: Sie entwirren das Knäuel aus dünnen Seilen, das einmal einen Koppelzaun bildete.

Udo Göckel bittet Pferdebesitzerinnen und -besitzer grundsätzlich darum, die Zäune wieder abzubauen, wenn sie nicht mehr genutzt werden. (red)

Hirsch in Waldeck gefangen: Wildtiere fühlen sich hier wohl

Bauwerke der Menschen sind häufig Todesfallen für den Hirsch und andere Wildtiere. InWaldeck-Frankenberg verendete im vergangenen Jahr ein Hirsch bei einem Forstgut bei Lichtenfels im Kreis Waldeck-Frankenberg qualvoll. Sein Geweih hatte sich im Stacheldraht verheddert.

Experten schätzen, dass der Hirsch in Waldeck-Frankenberg das Stacheldraht über Monate getragen haben könnte, nachdem es sich  im Geweih verfangen hatte. Erst später habe sich der Hirsch mit dem Stacheldraht an einem Baumstumpf verheddert. Der Todeskampf dauerte dann drei bis vier Tage. 

Hirsch in Waldeck gefangen: Geweih gestohlen 

Auch ein Problem mit seinem Geweih hatte ein Hirsch in Edertal-Mehlen. Im Zuge einer Kirmesfeier war der Hirsch-Skulptur auf dem Kreisel von Lieschensruh in Waldeck-Frankenberg das Geweih gestohlen worden. Das Hirsch-Geweih ist echt und stammt von einem Rotwild-Bullen. Weil jedoch ein Zeuge ein Video von der Tat aufgenommen hatte, konnte die Polizei den schuldigen Jugendlichen schnell aufspüren. 

Das Hirsch-Geweih ist jetzt wieder an seinem Platz in Waldeck-Frankenberg. Der Täter musste 250 Euro für die Reparatur blechen. 

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