Sibylle Lewitscharoff

Büchnerpreis-Trägerin eröffnete den Literarischen Frühling

Nach ihrer Lesung: Sibylle Lewitscharoff (rechts) schrieb auf Schloss Waldeck Autogramme für die Zuhörer. Foto:  Katharina Jaeger

Waldeck-Frankenberg. Mit Büchnerpreis-Trägerin Sibylle Lewitscharoff ist der Literarische Frühling in Waldeck-Frankenberg am Samstag auf Schloss Waldeck eröffnet worden.

Mit einem hochkarätigen Gast und einem ernsten Thema ging es am Sonntag in der Bärenmühle bei Ellershausen weiter: Der ehemalige Außenminister Klaus Kinkel sprach über die Ukraine-Krise.

Im Gespräch mit Literaturkritikerin Felicitas von Lovenberg, (Frankfurter Allgemeine Zeitung) ging es auch um Lewitscharoffs neuesten Roman „Killmousky“. Und Klaus Kinkel diskutierte mit dem polnischen Geschichtsprofessor Wlodzimierz Borodziej und Hans Werner Kilz, dem langjährigen Chefredakteur von „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“, über „Polen, Putin und den Frieden“.

In der fünften Auflage des Literatur-Festivals „in der Heimat der Brüder Grimm“, das bis zum 19. April dauert, gehören die Schauspieler Mario Adorf und Iris Berben zu den bekanntesten unter den hochkarätigen Autoren, Schriftstellern und Schauspielern. Romane des aktuellen Wilhelm-Raabe-Preisträgers Thomas Hettche, von Sibylle Lewitscharoff, Charles Lewinsky und Nino Haratischwili, zeitweilig Hausautorin am Deutschen Theater in Göttingen, standen auf der jüngsten Auswahlliste des Deutschen Buchpreises. Reiner Stachs hochgelobte Kafka-Biografie war für den NDR-Sachbuchpreis nominiert. Axel Hacke, Adriana Altaras und Hanns Zischler sind als wunderbare Vorleser bekannt.

Über die ersten beiden Veranstaltungen mit Sibylle Lewitscharoff und Klaus Kinkel berichten wir auf den Seiten Kultur und Politik der gedruckten Montagsausgabe der HNA. (jpa)

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