Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr

Gefangen im Edersee: Frau steckt bis zur Hüfte im Schlamm fest

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Steckte fest: 400 Meter von der Straße entfernt steckte ein Frau bis zur Hüfte im Bachbett.

Waldeck. Bis zu den Hüften im Schlamm des Eder-Bachbettes ist eine Frau eingesunken. Feuerwehrleute befreiten sie im wahrsten Sinne des Wortes aus dem "Schlammmassel".

Die Feuerwehren aus Nieder-Werbe und Sachsenhausen wurden am Samstagmittag gegen 12.45 Uhr zu dem ungewöhnlichen Notfall alarmiert. Zunächst rückten die Kameraden nach eigenen Angaben zur genannten Stelle in Richtung Scheid aus. Dort trafen sie auf den Anrufer, der die Einsatzkräfte schließlich zum eigentlichen Ort des Geschehens in Richtung Waldeck lotste. Dort angekommen, stellte sich heraus, dass die Frau tatsächlich etwa 400 Meter von der Ederseerandstraße entfernt im Schlamm des Bachbettes feststeckte.

Die Feuerwehrleute rüsteten sich mit Schaufeln und Schleifkorbtrage aus und stiegen die Böschung hinab. Bei der Frau angekommen, überprüfte ein Feuerwehrsanitäter zunächst den Gesundheitszustand der Frau. Sie war unverletzt, steckte aber bis zu den Hüften im Morast fest. Mit Schaufeln machten sich die Brandschützer daran, die Fußgängerin auszugraben. "Dies gelang uns schnell, und wir führten sie zurück zur Randstraße, wo sie von ihrem Ehemann in Empfang genommen wurde", heißt es auf der Internetseite der Feuerwehr Sachsenhausen. Angaben zum Alter und zur Herkunft der Frau machte die Wehr nicht.

Für die freiwilligen Feuerwehrleute aus beiden Waldecker Stadtteilen war der ungewöhnliche Einsatz nach gut einer Stunde beendet.

112-magazin.de

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