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Holzstapel brennt im Wald am Schiebenscheid bei Sachsenhausen

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Unter Atemschutz: Löschangriff beim Waldbrand am Schiebenscheid bei Sachsenhausen.
Unter Atemschutz: Löschangriff beim Waldbrand am Schiebenscheid bei Sachsenhausen. © Rene Konc/Feuerwehr Stadt Waldeck

Am Ostermontag(18. April 2022) um 14.18 Uhr wurden die Feuerwehren aus den Waldecker Stadtteilen Sachsenhausen und Höringhausen zu einem Waldbrand an den Schiebenscheid bei Sachsenhausen alarmiert.

Waldeck-Sachsenhausn/Höringhausen – An einem Waldweg brannten bei Ankunft etwa zehn Raummeter aufgestapelte Baumstämme, das Feuer breitete sich im weiteren Verlauf auf etwa 20 Raummeter aus.

Löschwasser aus Tanks und Überflurhydrant

Sofort begann das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug mit einer Brandbekämpfung aus dem 2400 Liter umfassenden Löschwassertank. Dies wurde unterstützt durch das TSF-W aus Höringhausen mit 750 Liter Löschwasser an Bord. Das Löschgruppenfahrzeug brachte einen 3000 Liter-Faltbehälter am Zufahrtsweg in Stellung, für einen möglichen Pendelverkehr.

Unimog im Einsatz: Alle Baumstämme des brennenden Holzstapels wurden einzeln abgelöscht.
Unimog im Einsatz: Alle Baumstämme des brennenden Holzstapels wurden einzeln abgelöscht. © Rene Konc/Feuerwehr Stadt Waldeck

Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke zum nächsten Überflurhydranten hergestellt, erläuterte Stadtbrandinspektor Andreas Przewdzing, der den Einsatz leitete. Um die Wasserleitung zu füllen, schaltete der Wassermeister des städtischen Wasserwerks eine Pumpe im Hochbehälter ein. Das Löschfahrzeug 10/6 wurde als Verstärkerpumpe eingesetzt.

Alle Baumstämme einzeln abgelöscht - Unimog im Einsatz

Mit stabiler Wasserversorgung konnte laut Przewdzing ein umfassender Löschangriff gestartet werden. Mit bis zu drei C-Rohren wurden die Balken abgelöscht. Mit einem Unimog mit Holzkran eines Hackschnitzelservice-Unternehmens aus Selbach wurden alle Baumstämme nacheinander abgelöscht. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war dies zuerst nur unter Atemschutz möglich. Im weiteren Verlauf wurden zwei Hochdrucklüfter eingesetzt, um den Rauch weg von der Einsatzstelle zu blasen.

Der Abrollbehälter Brand wurde durch den Wechsellader abgesattelt und der Einsatzstellenhygieneraum in Betrieb genommen. Dort konnten sich die Einsatzkräfte nach dem kräftezehrenden Einsatz grob reinigen. Der Wechsellader führte zum Abtransport der gebrauchten Ausrüstung den Abrollbehälter Mulde nach.

Umgebung bewässert

Abschließend wurde die Umgebung bewässert. Der Einsatz war nach zweieinhalb Stunden beendet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, das zeitnahe Absetzen des Notrufs und die sehr präzise Ortsangabe konnte ein Waldbrand in größerer Ausdehnung verhindert werden, sagte der Einsatzleiter.

Das Aufrüsten der Fahrzeuge war gerade abgeschlossen, da erreichte die Wehrleute die nächste Einsatzmeldung, dass bei Dehringhausen ein weiterer Holzstapel im Wald brannte.  

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