Werksgelände nicht mehr als Erstaufnahmeeinrichtung im Gespräch

Keine Flüchtlinge in Mauser-Hallen zwischen Buhlen und Netze

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Die ehemaligen Mauser-Hallen zwischen Buhlen und Netze sind aktuell kein Thema in der Flüchtlingspolitik. Das Land Hessen benötigt derzeit keine Unterkünfte mehr für große Erstaufnahmeeinrichtungen.

Waldeck. Die ehemaligen Mauser-Hallen in Waldeck kommen aktuell nicht als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Betracht.

So interpretiert Bad Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann ein Schreiben von Ministerpräsident Volker Bouffier. Es war die erwartete Antwort der Staatskanzlei auf Fragen, die die Bürgermeister aus Wildungen, Korbach, Waldeck, Lichtenfels, Vöhl und Edertal bewegten.

„Aufgrund der vorausschauenden Planung des Landes werden derzeit keine Notunterkünfte mehr benötigt“, sagte Regierungssprecher Michael Bußer. Damit ist auch ein Ausbau des ehemaligen Fabrikgeländes in Waldeck vom Tisch.

Aus Sicht der heimischen Bürgermeister eigneten sich Werkshallen und Verwaltungstrakt für einen Umbau für Wohnzwecke. Weitere Nebengebäude für Kinderbetreuung oder ärztliche Versorgung wären auf dem Gelände vorhanden.

 „Mit 1,8 Millionen Euro, kalkuliert für 1000 Flüchtlinge, ist das durchaus im unteren Bereich dessen, was andere bauen,“ vergleicht Waldecks Bürgermeister Jörg Feldmann die Kosten.

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